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EuroStoxx
noch knapp über seinem Support
EuroStoxx-Analyse vom 04.07.2010

Die europäischen Anleger folgten den Vorgaben aus den USA. So setzte der EuroStoxx 50 Kursindex zurück, die Verluste fielen mit 107 Punkten (4,07 Prozent) aber immerhin etwas glimpflicher aus als beim Dow.
Der Blick auf die Schaubilder zeigt, dass es in der
kommenden Woche spannend wird. Der EuroStoxx Kursindex bewegt sich aktuell
genau auf der unteren Linie seiner Unterstützungszone zwischen 2520 und
2580 Zählern. Etwas tiefer darf er noch fallen, schließlich entpuppten
sich die Tiefpunkte im Mai und Juni bei rund 2470 Punkten auch als Fehlsignale.
Die Chance auf eine Gegenreaktion mit nachfolgender Konsolidierung bleibt
mit Blick auf die nun erreichte Unterstützungszone gegeben. Doch eine
untere Trendwende zeichnet sich -insbesondere mit Blick auf die Indikatoren-
noch in keinem der drei betrachteten Zeiträume ab.

Optimalerweise kommt es nun
zu Wochenbeginn nicht zu weiterem Störfeuer aus den USA. Dann bestünde
eine gute Chance auf eine Aufwärtsreaktion. Doch die Debatte um die Zahlungsfähigkeit
spanischer Banken und die Zukunft des Euros kann in den Medien natürlich
auch nach Belieben präsent gehalten werden, die Kurse würden dann
mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Druck bleiben.
Fazit: Kommt es ausgehend von den USA möglichst schon zu Wochenbeginn
zu einer Kurserholung, wäre eine Long-Position auf den EuroStoxx aus
technischer Sicht aussichtsreich. Fällt der Index hingegen unter das
letzte Tief bei 2488 Punkte (Schlusskursbasis), dann müsste bei Long-Positionen
sicherheitshalber an einen Ausstieg gedacht werden (=Stopp-Loss).
Autor: Lutz Mathes