EuroSTOXX50-Analyse vom 05.07.2003
sowie im Anschluß Update vom 09.07.

Chart seit 1992, Dreijahreschart sowie Chart seit Dezember 2002

rückgerechnete Kurse seit 1992

Leichte Kursverluste führten den EuroStoxx Kursindex in der vergangenen Woche zurück auf die gleitende 200-Tage-Durchschnittslinie. Der Vergleich der Freitagsschlusskurse zeigt einen Verlust von 45,3 Punkten oder 1,8 Prozent.


3-Jahres-Wochenchart

Damit bestätigt der Index den Bruch der seit März bestehenden Aufwärtstrendlinie. Noch hält allerdings die Unterstützungszone im Bereich von 2400 Punkten. Auf Sicht der nächsten Tage deutet der Stochastik aufwärts. Der MACD hingegen zeigt noch keine Anzeichen einer unteren Trendwende.

Realistisch erscheint daher ein zunächst freundlicher Wochenauftakt. Danach muss sich zeigen, ob die Unterstützung hält. So lange sich keine Entscheidung abzeichnet, bleibt für Anleger die Seitenlinie erste Wahl.

Chart auf Tagesbasis

 

Update vom 09.07., Kurzfristchart aktualisiert: Unerwartet kräftig legte der Index für die europäischen Standardwerte am Montag zu. Er eroberte dabei den bereits nach unten durchbrochenen Aufwärtstrend zurück, bis zur Wochenmitte erneut Gewinnmitnahmen einsetzten. Nach oben begrenzt weiterhin der letzte Hochpunkt bei 2530 Punkten die Phantasie. Ein Bruch dieser Marke wäre bullish zu werten.

Noch macht der Stochastik keine Anstalten, eine obere Trendwende zu vollziehen. Dennoch erscheint nach dem Erreichen des oberen Bollinger Bandes die Luft sehr dünn. Ein erneuter Test der Unterstützungszone bei 2400 ist aus technischer Sicht plausibler.

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz


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