DAX-Analyse vom 06.11.2005

sowie im Anschluss Update vom 09.11.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005


Langfristchart seit 1977

In der vergangenen Woche setzte der positive Wochenstart das Zeichen für steigende Kurse im weiteren Wochenverlauf. Nach kurzer Konsolidierung im Bereich des Widerstands bei 4930 Zählern marschierte der DAX dann bis zur 5000er-Marke. Zur Vorwoche ein stolzes Plus von 169 Punkten bzw. 3,5 Prozent.

Trotz der kräftigen Kursgewinne bleibt in den längerfristigen Schaubildern alles beim Alten, die seit Mitte Juli andauernde Seitwärtsbewegung ist weiterhin intakt. Im Chart auf Wochenbasis eröffnet sich jetzt noch Potenzial bis zum leicht steigenden oberen Bollinger Band, das derzeit bei 5104 Zählern verläuft. Bei 5138 Punkten liegt dann das im Oktober markierte Jahreshoch.


Wochencandles seit Januar 2000

Im unteren Schaubild auf Tagesbasis konnte sich die Notierung nach dem Bruch des seit April gültigen Aufwärtstrends nun schon wieder bis fast zu dieser Trendlinie heranarbeiten. Knapp darüber, bei aktuell 5068 Zählern, verläuft auch das obere Bollinger Band. Ein Anstieg bis in diesen Bereich ist daher denkbar, auch wenn der Stochastik schon wieder weit in den überkauften Bereich eingetaucht ist. Ein Ausbruch über das Jahreshoch bei 5138 Zählern liegt aber derzeit trotz der zuletzt sehr positiven Entwicklung nicht in der Luft.

Die kommende Woche dürfte etwas ruhiger verlaufen, mehr als 5070 Punkte dürften dem DAX kaum gelingen. Aber selbst ein Anstieg bis auf 5138 Zähler würde auch noch kein neues mittelfristiges Kaufsignal bedeuten. Schwenkt der Index in eine Konsolidierung, liegen die Unterstützungen bei 5000, 4930 und 4830 Punkten.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 09.11. (Kurzfristchart aktualisiert):

Wie erwartet verlief die Woche für den DAX bisher recht ruhig, die deutschen Blue Chips legten geringfügig zu.

Auch für den Rest der Woche deutet sich keine spektakuläre Entwicklung an, die Wochenend-Analyse behält unverändert ihre Gültigkeit.

Strategie: Calls jetzt bei 5000 (close) absichern.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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