DAX-Analyse vom 09.07.2005

sowie im Anschluss Update vom 13.07.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005


Langfristchart seit 1977

In der vergangenen Woche scheiterte der DAX punktgenau am bisherigen Jahreshoch bei 4637 Zählern. Entsprechend folgte dann eine Konsolidierung, die den Index im Verlauf sogar unter die Marke von 4500 Punkten drückte. Die Erholung folgte aber auf dem Fuß, und so reduzierte sich das Wochenminus auf 19 Punkte bzw. 0,4 Prozent.

Auf mittelfristige Sicht bleiben die Perspektiven somit unverändert: Der Support bei knapp 4500 Zählern wurde getestet und bestätigt, die Notierung konnte sich rasch wieder nach oben entfernen. Die Aussichten verschlechtern sich erst, wenn diese Unterstützung nach unten durchbrochen wird. Das nächste Kursziel, abzuleiten aus dem Wochenchart, liegt dann bei rund 4200 Punkten.


Wochencandles seit Januar 2000

Auch mit Blick auf den kurzfristigen Chart ist der Lage ähnlich wie in der Vorwoche zu beurteilen. Erst wenn der DAX den Widerstand bei 4637 Zählern knackt, ist der Weg nach oben frei. In den letzten Tagen hat der Stochastik sein überkauftes Potenzial abgebaut, aus dieser Sicht könnte die Notierung nun genügend Kraft für einen erfolgreichen Durchbruch der 4637 besitzen. Bei einem erneuten Scheitern dürfte der Index dagegen wieder in Richtung 4500 Punkte konsolidieren.

Somit bleibt, wie schon in der Vorwoche, zunächst die Zone 4500/4637 aktuell. Gelingt dem DAX der Ausbruch nach oben, ist in der Folge mit steigenden Notierungen zu rechnen. Prallt der Index nach unten ab, sollte wie schon in der vergangenen Woche eine Konsolidierung einsetzen.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 13.07. (Kurzfristchart aktualisiert):

Am Montag gelang dem DAX der Ausbruch über den Widerstand bei 4637 Zählern. Nach einem mustergültigen Pullback am Dienstag legte die Notierung dann bis zur Wochenmitte weiter zu.

Die Chartsituation ist damit erfreulich, wenngleich der stark überkaufte Stochastik und der Ausbruch über das obere Bollinger Band auf Tagesbasis nun einen gemächlicheren Verlauf nahelegen.

Strategie: Die Call-Position sollte jetzt bei 4660 (close) abgesichert werden.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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