Auch mit Blick auf den kurzfristigen Chart ist der Lage
ähnlich wie in der Vorwoche zu beurteilen. Erst wenn der DAX den
Widerstand bei 4637 Zählern knackt, ist der Weg nach oben frei. In
den letzten Tagen hat der Stochastik sein überkauftes Potenzial abgebaut,
aus dieser Sicht könnte die Notierung nun genügend Kraft für
einen erfolgreichen Durchbruch der 4637 besitzen. Bei einem erneuten Scheitern
dürfte der Index dagegen wieder in Richtung 4500 Punkte konsolidieren.
Somit bleibt, wie schon in der Vorwoche, zunächst die Zone 4500/4637
aktuell. Gelingt dem DAX der Ausbruch nach oben, ist in der Folge mit
steigenden Notierungen zu rechnen. Prallt der Index nach unten ab, sollte
wie schon in der vergangenen Woche eine Konsolidierung einsetzen.

Update vom 13.07. (Kurzfristchart aktualisiert):
Am Montag gelang dem DAX der Ausbruch über den Widerstand bei 4637 Zählern. Nach einem mustergültigen Pullback am Dienstag legte die Notierung dann bis zur Wochenmitte weiter zu.
Die Chartsituation ist damit erfreulich, wenngleich der stark überkaufte Stochastik und der Ausbruch über das obere Bollinger Band auf Tagesbasis nun einen gemächlicheren Verlauf nahelegen.
Strategie: Die Call-Position sollte jetzt bei 4660 (close) abgesichert werden.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz