
Mit einem Wochengewinn von 85,2 Punkten (+ 2,6 Prozent) gingen
die europäischen Standardwerte am Freitag aus dem Handel. Damit notiert
der EuroStoxx wieder auf der Höhe, die er vor einem Monat bereits erreicht
hatte.

Nun muss sich zeigen, ob er mit dem Anstieg über das alte Hoch bei 3371
Punkten ein erneutes Kaufsignal geben kann. Dafür spricht insbesondere
der MACD. Auch die Tatsache, dass zum oberen Bollinger-Band noch etwas Luft
wäre, ist positiv zu werten. Der Stochastik-Oszillator hingegen hat im
überkauften Bereich nach unten gedreht, so dass kurzfristig stagnierende/fallende
Kurse einkalkuliert werden sollten.

Update vom 14.09. (Kurzfristchart aktualisiert):
Die Prognose kurzfristig stagnierender/fallender Kurse
erwies sich als richtig. Es gelang dem EuroStoxx nicht, sein August-Hoch zu
überwinden. Bis zur Wochenmitte bröckelte er per Saldo leicht ab.
Anleger sollten zunächst weiter abwarten, wohin die Reise geht. Neuengangements
drängen sich derzeit nicht auf. Für ein Kaufsignal bleibt die Marke
von 3371 Punkten der entscheidende Faktor.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz