Nasdaq Composite-Analyse vom 12.12.2004

sowie im Anschluss Update vom 15.12.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2002 und Chart seit Dezember 2003


Schlußkurse seit 1990

In der Vorwoche scheiterte der compx im Bereich des Hochpunkts vom Januar bei 2154 Punkten, und fiel dann entsprechend bis zur nächsten Unterstützung bei rund 2100 Zählern. Zum Ende der Woche legte die Notierung dann wieder zu und pendelte sich fast genau in der Mitte der aus diesen beiden Marken resultierenden Tradingrange ein. Im Wochenvergleich ein Rückgang um 20 Punkte bzw. 0,9 Prozent.

Die charttechnischen Aussichten, die sich aus dem mittelfristigen Schaubild ergeben, liegen damit auf der Hand: Erst nach einem Ausbruch über 2154 Zähler besteht wieder deutliches Aufwärtspotenzial. Bis dahin stehen die Zeichen eher auf Korrektur, wobei erst ein Ausbruch aus dem seit August bestehenden Aufwärtstrend bei derzeit rund 2030 Zählern die Lage merklich eintrüben würde.

WochenCandles seit Januar 2000

Das untere Schaubild unterstützt diese Sichtweise. Dort bilden zudem nun die obere Begrenzung des seit August bestehenden Trendkanals und der Widerstand bei 2154 Punkten einen Kreuzwiderstand. Auch das obere Bollinger Band auf Tagesbasis verläuft in etwa auf diesem Niveau. Setzt sich der Konsolidierungskurs fort, liegen die nächsten Unterstützungen bei 2100, 2055 und 2030 Zählern.

Es bleibt abzuwarten, ob der compx derzeit nur Kraft für einen erfolgreichen Ausbruch nach oben sammelt, oder aber die Gewinnmitnahmen im Bereich der Jahreshöchststände anhalten. Ein klarer Trend zeichnet sich noch nicht ab.


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Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 15.12. (Kurzfristchart aktualisiert):

Obwohl der compx den Widerstand bei 2154 knackte und ein neues Jahreshoch markierte, kann der Durchbruch nach oben noch nicht als signifikant bezeichnet werden. Bisher notiert der Index nur knapp über der Widerstandsmarke, die Anschlusskäufe am Mittwoch waren nur schwach.

So zögert auch der MACD noch mit einem Kaufsignal, während der Stochastik schon wieder die überkaufte Zone erreicht hat. Auch wenn sich mit dem jüngsten Anstieg das Chartbild aufgehellt hat, ist ein Rücksetzer unter 2150 im weiteren Wochenverlauf keinesfalls vom Tisch.

Strategie: Nur sehr Mutige werten die Kursgewinne der ersten Wochenhälfte als "klaren Ausbruch". Besser Pulver trocken halten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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