
Käufe trieben den EuroStoxx Index in der vergangenen Woche
weiter aufwärts. Die europäischen Standardwerte legten 72,1 Punkte
zu. Das entspricht einem Plus von knapp 2 Prozent.
Im Langfrist-Schaubild mahnt der an dieser Steller immer wieder erwähnte
Widerstandsbereich zwischen 3635 und 3820 Punkten weiterhin zur Vorsicht. Unter
technischen Gesichtspunkten befindet sich die Aufwärtsbewegung seit 2003
vor einer längeren Korrekturphase.

Auf kürzere Sicht indes ist die Welt nicht nur in Ordnung, sondern es
wurde gerade wieder ein frisches Kaufsignal generiert. Auf Tagesbasis ist gut
zu erkennen, dass der Index über das Hoch von Anfang Februar klettern konnte.
Der MACD zeigt weiter aufwärts, allein der Stochastik deutet auf einen
evtl. schwachen Börsenstart in die neue Woche hin.

Update vom 22.02. (Kurzfristchart aktualisiert):
Unbeirrt konnte der EuroStoxx trotz am Dienstag negativer Vorgaben aus den
USA weiter zulegen. Dabei erreichte er den oberen Rand der langfristigen Widerstandszone
bei 3820 Punkten. Der MACD deutet weiter aufwärts, der Stochastik ist
neutral, das Erreichen des oberen Bollinger-Bandes dämpft die Erwartungen
nun etwas.
Insgesamt bleiben Calls haltenswert. Gelingt ein signifikanter Anstieg über
3820 Punkte, wäre das langfristig bullish und würde bei den Calls
ein Nachfassen rechtfertigen. Nächst tieferer Support: 3730 Zähler.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz