Nasdaq Composite-Analyse vom 21.08.2005

sowie im Anschluss Update vom 24.08.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005


Schlußkurse seit 1990

Nach positivem Wochenstart drückten die Bären in der Vorwoche den compx doch noch unter die Marke von 2150 Zählern. Anschließend dümpelte die Notierung aber seitwärts, so dass sich im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Minus von 21 Punkten bzw. 1,0 Prozent ergab.

Im Schaubild auf Wochenbasis ist nach dem Scheitern an der 2200er-Marke jetzt der Aufwärtstrend, der seit April besteht, deutlich angekratzt. Gibt die Notierung weiter nach, müsste dieser Trend als gebrochen angesehen werden und ein Rückgang bis zur nächst tieferen Unterstützung bei 2040 Zählern (Tief Ende Juni) befürchtet werden.

WochenCandles seit Januar 2000

Im unteren Chart auf Tagesbasis ist der mittelfristige Aufwärtstrend bereits gebrochen, allerdings folgten in den darauf folgenden Tagen keine spürbaren Kursverluste. Daher besteht noch Hoffnung auf einen Dreh nach oben, und in Folge dieses Fehlsignals würden dann sogar kräftige Kursgewinne winken. Dazu müsste sich der compx jetzt aber zügig und klar über 2155 Zähler hinwegsetzen. Andernfalls liegt in dieser Zeitebene noch eine schwache Unterstützung bei rund 2100 Punkten, bevor der Support bei 2050 angesteuert wird.

In der kommenden Woche liegt das Augenmerk daher auf dem Wochenstart und dem Bereich um 2150 Zählern. Bröckelt die Notierung weiter, ist der Aufwärtstrend seit April wohl passé und Anleger sollten sich eher nach unten orientieren. Ein anziehender Index und die Rückkehr über 2155 würden das Chartbild dagegen deutlich aufhellen.


Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 24.08. (Kurzfristchart aktualisiert):

In der ersten Wochenhälfte testete der compx mehrfach den Widerstand bei gut 2150 Zählern, der Durchbruch nach oben misslang aber.

Entsprechend gab die Notierung leicht nach, an der charttechnischen Lage hat sich damit keine Änderung ergeben: Erst ein Anstieg über den Widerstand bei gut 2150 Punkten verbessert die Lage, ansonsten ist eher mit einem Rückgang bis zur nächst tieferen Unterstützung bei rund 2100 Zählern zu rechnen.

Strategie: Weterhin Puts eng absichern und Calls erst oberhalb von 2155 Punkten ins Depot legen.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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