Nasdaq Composite-Analyse vom 21.08.2005
sowie im Anschluss Update vom 24.08.

Nach positivem Wochenstart drückten die Bären in der Vorwoche
den compx doch noch unter die Marke von 2150 Zählern. Anschließend
dümpelte die Notierung aber seitwärts, so dass sich im Vergleich
der Freitagsschlusskurse ein Minus von 21 Punkten bzw. 1,0 Prozent ergab.
Im Schaubild auf Wochenbasis ist nach dem Scheitern an der 2200er-Marke
jetzt der Aufwärtstrend, der seit April besteht, deutlich angekratzt.
Gibt die Notierung weiter nach, müsste dieser Trend als gebrochen
angesehen werden und ein Rückgang bis zur nächst tieferen
Unterstützung bei 2040 Zählern (Tief Ende Juni) befürchtet
werden.

Im unteren Chart auf Tagesbasis ist der mittelfristige Aufwärtstrend
bereits gebrochen, allerdings folgten in den darauf folgenden Tagen keine
spürbaren Kursverluste. Daher besteht noch Hoffnung auf einen Dreh
nach oben, und in Folge dieses Fehlsignals würden dann sogar kräftige
Kursgewinne winken. Dazu müsste sich der compx jetzt aber zügig
und klar über 2155 Zähler hinwegsetzen. Andernfalls liegt in
dieser Zeitebene noch eine schwache Unterstützung bei rund 2100 Punkten,
bevor der Support bei 2050 angesteuert wird.
In der kommenden Woche liegt das Augenmerk daher auf dem Wochenstart und
dem Bereich um 2150 Zählern. Bröckelt die Notierung weiter,
ist der Aufwärtstrend seit April wohl passé und Anleger sollten
sich eher nach unten orientieren. Ein anziehender Index und die Rückkehr
über 2155 würden das Chartbild dagegen deutlich aufhellen.
Update vom 24.08. (Kurzfristchart aktualisiert):
In der ersten Wochenhälfte testete der compx mehrfach den Widerstand bei gut 2150 Zählern, der Durchbruch nach oben misslang aber.
Entsprechend gab die Notierung leicht nach, an der charttechnischen Lage hat sich damit keine Änderung ergeben: Erst ein Anstieg über den Widerstand bei gut 2150 Punkten verbessert die Lage, ansonsten ist eher mit einem Rückgang bis zur nächst tieferen Unterstützung bei rund 2100 Zählern zu rechnen.
Strategie: Weterhin Puts eng absichern und Calls erst oberhalb von 2155 Punkten ins Depot legen.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz