Nasdaq Composite-Analyse vom 30.10.2005
sowie im Anschluss Update vom 02.11.

In der Vorwoche bewegte sich der compx erwartungsgemäß innerhalb
der Spanne 2050/2150, ohne auch nur näherungsweise einen Ausbruchversuch
zu unternehmen. Auch der Anstieg über das mittlere Bollinger Band
auf Tagesbasis brachte keine Impulse, im Wochenverlauf oszillierte der
Index um den eGD20. Im Vergleich zur Vorwoche ergab sich ein kleines
Plus von 8 Punkten bzw. 0,4 Prozent.
Das mittelfristige Bild bleibt nach der nur geringen Kursveränderung
unverändert. Zuletzt tastete sich die Notierung bis zum mittleren
Bollinger Band auf Wochenbasis vor. Nimmt der compx diese Hürde
(aktuell bei 2106 Zählern), ist der Weg bis zum Widerstand bei
rund 2200 Punkten frei.

Im Chart auf Tagesbasis lauern zuvor aber noch weitere Widerstände
bei dem seit Anfang August gültigen Abwärtstrend bei derzeit
rund 2140 Punkten sowie bei 2150 Zählern Während sich das Kaufsignal
des MACD in den letzten Tagen schon wieder abschwächte, generierte
der Stochastik zuletzt ein gut getimtes Verkaufsignal. Daher sind erneute
Kursrückgänge keineswegs ausgeschlossen, ein Test des Supports
bei 2050 ist denkbar.
Für die kommende Woche ist weiterhin mit einer Bewegung innerhalb
der Bandbreite 2050/2150 zu rechnen. Insbesondere auf dem Weg nach oben
liegen jedoch zahlreiche Widerstände im Weg, so dass Anleger nicht
mit einem Kursfeuerwerk rechnen sollten.
Update vom 02.11. (Kurzfristchart aktualisiert):
In der laufenden Woche legte der compx spürbar zu, bewegt sich aber weiterhin innerhalb der Range zwischen 2050 und 2150 Zählern.
Am Mittwoch kitzelte der Index sogar an der seit Anfang August gültigen Abwärtstrendlinie. Nur knapp darüber verlaufen aber sowohl das obere Bollinger Band als auch eine horizontale Widerstandslinie. Daher ist für die zweite Wochenhälfte mit einer deutlich mässigeren Entwicklung zu rechnen, nur ein klarer Ausbruch über 2150 Punkte würde Potenzial bis auf 2200/20 Zähler freisetzen.
Strategie: Innerhalb der Trading-Range unverändert kein Handlungsbedarf.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz