Nasdaq Composite-Analyse vom 14.05.2006

sowie im Anschluss Update vom 17.05.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Juli 2005


Schlußkurse seit 1990

Nur zu Beginn der Vorwoche konnte der compx zulegen, dann setzte eine stetig an Dynamik gewinnende Abwärtsbewegung ein. Im Verlauf der Woche summierte sich so ein Minus von 99 Punkten bzw. 4,2 Prozent.

Trotz des massiven Rückgangs ist die Lage in den längerfristigen Schaubildern noch immer neutral. Bisher ist die Notierung lediglich in die Schiebezone zwischen 2200 und 2333 Zählern zurückgekehrt. Dies hat den Technologiewerteindex in seiner Entwicklung zwar rund ein halbes Jahr zurückgeworfen, bearish wird die Lage aber erst, wenn der Support bei 2200 Punkten klar nach unten durchbrochen wird. Daher lautet die Devise für längerfristig orientierte Anleger auch nach dem starken Kursrutsch noch immer: Abwarten.

WochenCandles seit Januar 2000

Bei Betrachtung des unteren, kurzfristigen Schaubilds besteht bereits Hoffnung auf eine Aufwärtsreaktion: Der Index notiert unterhalb des unteren Bollinger Bandes, der Stochastik schnellte in den überverkauften Bereich, und der compx ist im Bereich der Tiefpunkte des ersten Quartals angelangt. Insofern könnte der Verkaufsdruck sehr kurzfristig zwar noch anhalten, dann aber wäre eine Gegenreaktion alles andere als verwunderlich.

Nach dem kräftigen Kursrutsch der Vorwoche ist ein Ausbruch nach oben, und damit ein Kaufsignal, in weite Ferne gerückt - mehr aber auch nicht. Wirklich kritisch wird die Lage erst, wenn der Index auch die Marke von 2200 Zählern nach unten durchbricht. Andernfalls dürfte die kommende Woche wieder (moderat) steigende Kurse mit sich bringen.


Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 17.05. (Kurzfristchart aktualisiert):

In der laufenden Woche setzten sich die Kursverluste fort, der compx tauchte in den Unterstützungsbereich um 2200 Zähler.

Auch wenn der Index am Mittwoch knapp unter der Marke von 2200 Zählern landete, kann noch nicht von einem signifikanten Durchbruch gesprochen werden. Kurzfristig betrachtet ist der Markt zudem stark überverkauft, so dass eine Aufwärtsreaktion förmlich in der Luft liegt. Kletternde Notierungen in der zweiten Wochenhälfte wären daher keine Überraschung. Wird dagegen der Support bei 2200 Punkten klar und nachhaltig nach unten durchbrochen, ist auf Sicht der kommenden Wochen mit weiteren spürbaren Kursrückgängen zu rechnen.

Strategie: Noch abwarten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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