DAX-Analyse vom 16.04.2006

sowie im Anschluss Update vom 19.04.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Juli 2005


Langfristchart seit 1977

In der vergangenen Woche tauchte der DAX genau bis zu dem an dieser Stelle erwähnten Support bei 5860 Punkten ab und drehte dann wieder nach oben. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse bedeutet dies ein Minus von 34 Zählern bzw. 0,6 Prozent.

Auf mittelfristige Sicht bleibt die Lage noch immer positiv, eine Trendwende lässt sich aus dem Kursverlauf der letzten Wochen noch nicht herleiten. Gibt die Notierung in der kommenden Woche jedoch spürbar nach, wäre mit Blick auf den Wochenchart ein Rückgang bis zum mittleren Bollinger Band bei aktuell 5655 Punkten zu befürchten.


Wochencandles seit Januar 2000

Dieses Szenario erscheint angesichts des unteren Schaubilds auf Tagesbasis aber unwahrscheinlich. Per Schlusskurs klammerte sich die Notierung an den Support bei 5917 Zählern, und der Stochastik Oszillator kitzelt schon an der überverkauften Zone. Daher bestehen gute Chancen, dass sich der DAX im Bereich der Unterstützungen bei 5860/5917 gefangen hat und nun einen neuen Angriff auf die Marke von 6000 Punkten unternimmt.

Daher sollten Anleger zwar weiterhin wachsam sein, da ein Unterschreiten der 5860 deutliche Kursverluste nach sich ziehen dürfte. Das Risiko scheint aber gering, eher sollte die kommende Börsenwoche wieder steigende Kurse bei den deutschen Standardwerten mit sich bringen.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 19.04. (Kurzfristchart aktualisiert):

Zum Start der Handelswoche am Dienstag kitzelte der DAX nochmal an dem Support bei 5860, ohne dass ein Durchbruch drohte. Zur Wochenmitte katapultierten dann die erwarteten Kursgewinne die Notierung bis auf fast 6000 Zähler.

Die Chartlage hat sich damit wieder gebessert. Knackt der Index nun auch noch das vorherige Hoch bei 6048 Punkten, ist der Weg bis auf mehr als 6200 Zähler frei.

Strategie: Die Kursgewinne vom Mittwoch waren der Startschuss für Calls. Über 6050 kann die Position dann sogar ausgebaut werden.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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