DAX-Analyse vom 29.04.2006

sowie im Anschluss Update vom 03.05.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Juli 2005


Langfristchart seit 1977

In der Vorwoche kletterte der DAX zunächst auf ein neues Fünfjahreshoch, bevor der Index dann abbröckelte. Eine größere Korrektur blieb jedoch aus, die Notierung behauptete sich oberhalb der Marke von 6000 Zählern. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Minus von 85 Punkten bzw. 1,4 Prozent.

Trotz des jüngsten Kursrückgangs bleibt das mittelfristige Bild freundlich, das Kursziel liegt weiterhin bei gut 6200 Zählern. Zwar besteht mit Blick auf den Wochenchart noch genügend Raum für eine Abwärtsbewegung, der längerfristige Aufwärtstrend ist vorerst aber nicht in Gefahr. Sollte die Notierung unter 6000 Punkte fallen, liegen die nächst tieferen Unterstützungen bei 5860 und derzeit 5726 (mittleres Bollinger Band) Zählern.


Wochencandles seit Januar 2000

Im unteren Schaubild stoppte die Abwärtsbewegung zuletzt genau auf Höhe des mittleren Bollinger Bandes, wobei der im neutralen Bereich fallende Stochastik noch weiteres Abwärtspotenzial andeutet. Kurzfristig könnte der DAX daher weiter nachgeben, in diesem Zeitfenster liegen die nächsten Unterstützungen bei 5920 und 5860 Zählern.

Mit dem in der Vorwoche markierten neuen Hoch ist der Aufwärtstrend bestätigt und die Lage weiter positiv. Kurzfristig könnte sich die Korrektur aber fortsetzen. Solange die Notierung dabei nicht unter 5860 Punkte fällt, bleiben die Aussichten freundlich. Nimmt der DAX die Aufwärtsbewegung wieder auf, ist das jüngste Hoch bei 6122 Zählern das erste Kursziel, darüber wäre der Weg bis auf über 6200 frei.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 03.05. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nach einem Auf und Ab bis zur Wochenmitte verlor der DAX per Saldo rund 40 Zähler im Vergleich zum Freitagsschlusskurs.

Damit dauerte die Korrektur wenig überraschend an, der Support bei 5860 geriet aber keineswegs in Gefahr. Jetzt sollte sich der DAX oberhalb dieser Marke stabilisieren und dann, spätestens in der kommenden Woche, wieder aufwärts tendieren.

Strategie: Noch kein Handlungsbedarf, da weiter bröckelnde Kurse gut möglich sind.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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