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Zwischen
Hoffen und Bangen
Nasdaq-Analyse vom 22.05.2011

Der Nasdaq 100 fiel in der Vorwoche nach unten aus der Konsolidierungsformation.
Dies war ein kurzfristiges Verkaufsignal, das Mindestkursziel der Formation
hat der Index anschließend mit einem Tief bei 2320 erreicht. Von dort
federte die Notierung wieder aufwärts und begrenzte das Wochenminus auf
28 Punkte, dies entspricht 1,2 Prozent.
Trotz der leichten Kursrückgänge bleibt die Situation mittelfristig
positiv, denn der Index hält sich weiterhin über der relevanten
Unterstützung bei 2240 Zählern. Erst bei einem Durchbruch dieser
Marke nach unten würde wieder ein klares Verkaufsignal entstehen. Für
einen neuen Aufwärtsschub ist nach wie vor der Anstieg über das
Jahreshoch bei 2418 wünschenswert.

Im unteren Chart lässt sich
jetzt ein kurzfristiger Aufwärtstrend erkennen, der sich seit Mitte März
bildete und nun drei Auflagepunkte besitzt. Ein Verlassen dieses Trends (aktuell
bei rund 2330) wäre negativ und würde wohl den Support bei 2240
auf eine ernste Probe stellen. Folgt der Nasdaq 100 hingegen dem Kaufsignal
des Stochastik und klettert aufwärts, so ist auch in diesem Chart der
Widerstand bei 2418 das Maß der Dinge. In etwa auf diesem Niveau verläuft
aktuell auch das obere Bollinger Band auf Tagesbasis.
Der Ausblick für die kommende Woche lässt sich somit recht gut auf
den Punkt bringen: Unter 2330 liegt ein erstes Verkaufsignal vor, das sich
unter 2240 auf den mittelfristigen Horizont ausweiten würde. Ein neues
Kaufsignal entsteht hingegen mit einem Durchbruch des Jahreshochs (2418) um
mehr als nur ein paar wenige Pünktchen.

Autor: Oliver Schultze