
Im unteren Chart weckt jetzt einzig die Tatsache, dass die Notierung unter das
untere Bollinger Band gefallen ist, die Hoffnung auf eine Aufwärtsbewegung.
Allerdings ist es gerade in Abwärtsbewegungen häufig anzutreffen,
dass die Kurse nach unten aus den Bändern fallen. So deutet denn der Stochastik
Oszillator auch noch abwärts, während der MACD gerade erst am Freitag
auf Verkaufen schwenkte. Zudem erweckt die leichte Aufwärtsbewegung, die
über weite Strecken des Februars stattfand, den recht typischen Eindruck
einer Flagge. Sollte die zweite Abwärtswelle nun einen ähnlichen Umfang
haben wie die erste, nämlich rund 1600 Punkte, ergibt sich ein Kursziel
im Bereich um 11000(!).
So weit muss es jetzt jedoch nicht kommen. Denn nicht selten verlaufen die weiteren
Abwärtsschübe nicht geradlinig, sondern werden immer wieder von scharfen
Gegenbewegungen durchkreuzt. Zudem verläuft bei aktuell rund 11300 der
Aufwärtstrend, der sich seit dem markanten Tief im Jahr 2009 bildete. Insgesamt
bleibt der DAX aber klar angeschlagen, Anleger sollten für die kommenden
Wochen mit weiter fallenden Notierungen rechnen.
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