DAX-Analyse vom 26.03.2006

sowie im Anschluss Update vom 29.03.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Juli 2005


Langfristchart seit 1977

In der Vorwoche tastete sich der DAX vorsichtig an den Widerstand bei 5917 Zählern vor, bevor dann am Mittwoch der recht dynamische Durchbruch gelang. Dies führte zu weiteren Kursgewinnen und einem Wochenplus von 91 Punkten bzw. 1,5 Prozent.

Das nächste Kursziel auf Sicht der kommenden Wochen ist nun das im oberen Schaubild ersichtliche Hoch des Jahres 1998 bei gut 6200 Punkten. Auch im Chart auf Wochenbasis sind keine Hürden zu erkennen, das schon wieder steigende obere Bollinger Band verläuft aktuell bei 6073 Zählern.


Wochencandles seit Januar 2000

Auch das untere Schaubild billigt dem DAX jetzt durchaus noch Aufwärtspotenzial zu. Zum oberen Bollinger ist noch Platz, und der Stochastik notiert noch unter seinem Märzhoch. Sobald die 6000er-Marke erklommen ist, sollte dies weiteres Potenzial freisetzen. Das positive Szenario gerät erst in Frage, wenn die Notierung unter die nun als Unterstützung wirkenden 5917 zurückfallen sollte.

Nach dem Durchbruch der 5917 und einem neuen Vierjahreshoch dürfen Anleger in der kommenden Woche mit weiter kletternden Notierungen rechnen. Auch wenn das Kursziel von gut 6200 Punkten nicht gerade schon in der nächsten Woche erreicht werden wird, bleiben die Börsenampeln auf grün, solange die deutschen Blue Chips sich über 5917 Zählern behaupten.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 29.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nachdem der DAX in der Vorwoche endlich die Hürde bei 5917 meisterte, fiel er schon Anfang dieser Woche wieder unter diese Marke zurück. Damit wurden auch die Calls ausgestoppt.

Zur Wochenmitte kitzelte der Index aber bereits erneut an dem Widerstand. Dies weckt Hoffnung auf einen Fehlausbruch. Sollte die Notierung in der zweiten Wochenhälfte deutlich über 5917 klettern, bleiben die Aussichten positiv. Nur wenn der DAX jetzt an dem Widerstand scheitert, müssen sich Anleger wohl vorerst nach unten orientieren.

Strategie: Bügelt der DAX die jüngsten Verluste zügig aus und springt über 5920, liegt ein Wiedereinstiegssignal für Calls vor. Diese dann zunächst auf Einstiegsniveau absichern.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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