Auch das untere Schaubild billigt dem DAX jetzt durchaus
noch Aufwärtspotenzial zu. Zum oberen Bollinger ist noch Platz, und
der Stochastik notiert noch unter seinem Märzhoch. Sobald die 6000er-Marke
erklommen ist, sollte dies weiteres Potenzial freisetzen. Das positive
Szenario gerät erst in Frage, wenn die Notierung unter die nun als
Unterstützung wirkenden 5917 zurückfallen sollte.
Nach dem Durchbruch der 5917 und einem neuen Vierjahreshoch dürfen
Anleger in der kommenden Woche mit weiter kletternden Notierungen rechnen.
Auch wenn das Kursziel von gut 6200 Punkten nicht gerade schon in der
nächsten Woche erreicht werden wird, bleiben die Börsenampeln
auf grün, solange die deutschen Blue Chips sich über 5917 Zählern
behaupten.

Update vom 29.03. (Kurzfristchart aktualisiert):
Nachdem der DAX in der Vorwoche endlich die Hürde bei 5917 meisterte, fiel er schon Anfang dieser Woche wieder unter diese Marke zurück. Damit wurden auch die Calls ausgestoppt.
Zur Wochenmitte kitzelte der Index aber bereits erneut an dem Widerstand. Dies weckt Hoffnung auf einen Fehlausbruch. Sollte die Notierung in der zweiten Wochenhälfte deutlich über 5917 klettern, bleiben die Aussichten positiv. Nur wenn der DAX jetzt an dem Widerstand scheitert, müssen sich Anleger wohl vorerst nach unten orientieren.
Strategie: Bügelt der DAX die jüngsten Verluste zügig aus und springt über 5920, liegt ein Wiedereinstiegssignal für Calls vor. Diese dann zunächst auf Einstiegsniveau absichern.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz