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Durchbruch
vorerst gescheitert
Dow Jones-Analyse vom 03.11.2013


Autor: Lutz Mathes
Der Dow startete zwar verheißungsvoll in die vergangene Woche, doch
er scheiterte im entscheidenden Moment im Bereich des Widerstands, der sich
aus den Hochs im August und September ergibt - nachdem der Kurs diese Marke
am Mittwoch Intra-Day eigentlich schon kurzzeitig unter sich lassen gelassen
hatte. Letztlich blieb dann nur ein Wochengewinn von 45,3 Punkten oder 0,3
Prozent - zu wenig für ein Kaufsignal.
Technisch ist die Lage klar: ohne sichtbaren Ausbruch auf ein neues Hoch kein
neues Kaufsignal. Der Stochastik, der bei Seitwärtstrends gute Dienste
leistet, hat auch sofort auf Verkaufen gedreht. Die anderen Indikatoren zeigen
mehrheitlich hingegen noch aufwärts. Der MACD auf Wochenbasis kann sogar
erstmals seit August wieder mit einem bullishen Signal auftrumpfen.

Für Hartgesottene ergibt sich die Chance, den Abpraller an der letzten
Widerstandslinie für eine kleine Put-Spekulation zu nutzen. Immerhin
spricht der nach unten gebrochene mittelfristige Aufwärtstrend und der
intakte Seitwärtstrend seit August im unteren Chart für zumindest
kurzfristige fallende Kurse mit Abwärtspotenzial bis in den Bereich um
14.700 Zähler. Eine solche Position muss natürlich mit strengem
Stopp emotionslos veräußert werden, sollte der Dow sich von der
allgemeinen Aufbruchstimmung an den Märkten (bspw. an der Nasdaq oder
den europäischen Indizes) anstecken lassen und trotz des jüngsten
Rücksetzers auf ein neues Hoch steigen.
