Nasdaq Composite-Analyse vom 10.10.2004

sowie im Anschluss Update vom 13.10.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2002 und Chart seit Dezember 2003


Schlußkurse seit 1990

In der Vorwoche legte der compx erwartungsgemäß zunächst noch zu, kam dann aber auch nicht weit über den Widerstand bei 1960 (Wochenhoch 1971) hinaus. In der zweiten Wochenhälfte liess der Index dann deutlich Federn, und am Ende stand im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Minus von 22 Zählern bzw. 1,1 Prozent zu Buche.

Während sich aus dem oberen, längerfristigen Schaubild einmal mehr keine nennenswerten Impulse ableiten lassen, fiel die Notierung im mittleren Schaubild unter die horizontale Linie bei knapp 1940 Punkten zurück. Zudem touchierte der compx zuvor die aufwärtsgerichtete Trendlinie, die an Tiefpunkten von Oktober 2002 und März 2003 anliegt, und prallte von dort nach unten ab. Trotz seit Mitte August steigender Kurse blieb die Rückkehr in den Aufwärtstrend damit versagt.

WochenCandles seit Januar 2000

Im Chart auf Tagesbasis wird deutlich, dass der compx bereits vor Erreichen der seit Jahresbeginn gültigen Abwärtstrendlinie nach unten drehte, was eher negativ ist. Der Stochastik schwenkte im Wochenverlauf auf Verkaufen, der MACD dürfte schon in Kürze folgen. Allerdings liegt der nächst tiefere Support schon bei 1880/1900 Zählern. Auf diesem Niveau verläuft derzeit auch der seit Mitte August bestehende Aufwärtstrend.

Somit dürfte die kommende Woche nachgebende Notierungen mit sich bringen. Grünes Licht kann aus derzeitiger Sicht erst oberhalb von 2000 Zählern gegeben werden. Ein größerer Downmove wäre jedoch auch erst nach Unterschreiten der 1880 zu befürchten.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 13.10. (Kurzfristchart aktualisiert):

Im bisherigen Wochenverlauf pendelte der compx in beide Richtungen und stand dann zur Wochenmitte kaum verändert im Vergleich zum Freitagsschlusskurs.

Damit deuten sich weder ein Ausbruch über 2000 noch ein Unterschreiten der 1880 an. Der Index bewegt sich noch immer inmitten des seit August gültigen Aufwärtstrendkanals.

Strategie: Die im Wochenverlauf kontinuierlich fallenden Schlusskurse retteten die Puts trotz des Auf und Ab vor einem Ausstoppen. Puts halten und weiter engen Stopp setzen.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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