Dow-Analyse vom 09.10.2004

sowie im Anschluss Update vom 13.10.

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart

Schlußkurse seit 1982

In der vergangenen Woche führte der Dow die Charttechniker in die Irre: Mit einem kurzzeitigen Anstieg über den Widerstand bei 10.200 Punkten generierte er unter klassischen charttechnischen Gesichtspunkten ein Kaufsignal, nur um anschließend heftig abzusacken. Der Vergleich mit dem Vorwochenschluss zeigt ein Minus von 137,5 Punkten oder 1,3 Prozent.

Im mittleren Schaubild ist der kurzfristige Upmove zu Wochenbeginn nichts anderes als ein weiterer Test des intakten Abwärtstrendkanals. Was unter technischen Gesichtspunkten auch gut zu der Tatsache passt, dass der Index im oberen Schaubild weiterhin unter seiner 200-Tage-Linie bleibt.

3-Jahres-Wochencandles

Auf Tagesbasis lässt sich eine kurzfristige Abwärtstrendlinie einzeichnen, die von dem Hoch Anfang September ausgeht. Zusammen mit den nach unten gerichteten Indikatoren scheinen weitere Verluste nicht ausgeschlossen. Die nächste (schwache) Unterstützung wartet allerdings schon im Bereich um 10.000 Zähler, wo die Kurve auch Ende September nach oben drehte.
Sollte der Dow in den 4-stelligen Bereich abtauchen, können Anleger mit Puts auf einen Test des nächst tieferen Supports unterhalb von 9900 Punkten setzen.

6-Monats-Tagescandles


Update vom 13.10. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nach verhaltenem Wochenbeginn fiel der Dow am Mittwoch intra-day sogar unter die genannte Marke bei 10.000 Punkten. Bis Handelsschluss vermochte er sich aber wieder (knapp!) in den 5-stelligen Bereich zurückzuretten. Damit bleibt aus technischer Sicht die Lage offen:
MACD und das neue 2-Monats-Tief auf Intra-Day-Basis sprechen für weiter abbröckelnde Kurse, Stochastik und die Höhe der Kursverluste in den letzten 5 Handelstagen legen hingegen eine kurzfristige Erholung nahe.

Strategie: Sollte der Index erneut unter 10.000 Punkte fallen, bleibt es bei der Put-Empfehlung.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz



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