DAX-Analyse vom 15.11.2003

sowie im Anschluß Update vom 19.11.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab März 2003


Langfristchart seit 1977

Völlig unentschlossen innerhalb einer engen Bandbreite (3697/3813) bewegte sich der DAX in der Vorwoche. Die Notierung stiess weder in den Bereich des nächsthöheren Widerstands bei 3950 vor, noch kam sie der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie bei rund 3600 Punkten bedrohlich nahe. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein geringes Wochenplus von 15 Punkten bzw. 0,4 Prozent.

Im Chart auf Wochenbasis bremste das obere Bollinger Band den Aufwärtsdrang, nachdem die Notierung in der Woche zuvor nach oben aus den Bändern ausbrach. Das Vorwochenhoch verfehlte der DAX um einen Punkt, damit zeichnet sich nun ein (schwacher) Widerstand bei 3814 Punkten ab. Die aufwärtsgerichtete Trendlinie, die an den Tiefpunkten von März und Oktober anliegt, bildet derzeit mit der horizontalen Linie bei 3539 Zählern eine Kreuzunterstützung.


Wochencandles seit Januar 2000

Auch im unteren kurzfristigen Schaubild wird die Seitwärtsbewegung der letzten zwei Wochen deutlich. Der Ausbruch über das Hoch von Anfang September verlief zwar dynamisch, anschließend verweilte der DAX aber auf diesem hohen Niveau. Der MACD behauptete immerhin sein Kaufsignal, der Stochastik drehte zuletzt inmitten des neutralen Bereichs nach oben und bietet wenig Hilfestellung.

Daher kann an dieser Stelle praktisch nur der Ausblick der Vorwoche wiederholt werden: Ein Anstieg bis auf 3950 Zähler ist möglich, mehr darf man aber kaum erwarten. Eine Korrektur zur kurzfristigen Marktbereinigung wäre gesund, die Marke von 3600 Punkten sollte dabei aber nicht wesentlich unterschritten werden.


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kurzfristiger TagesChart


Update vom 19.11. (Kurzfristchart aktualisiert):

In der laufenden Woche entschied sich der DAX für die Korrektur-Variante. Die Notierung fiel bis zu der genannten Marke von 3600 Punkten (Wochentief 3595) und prallte von dort nach oben ab.

Kurzfristig betrachtet baute der Markt damit überkauften Potenzial ab, dies deutet auch der Stochastik an. Die spürbare Aufwärtsreaktion am Mittwoch in Verbindung mit dem Abprallen bei ~3600 Zählern macht jetzt Hoffnung, dass der Index nicht nach unten durchgereicht wird. Ob dies aber noch in dieser Woche für eine merkliche Aufwärtsbewegung reicht, bleibt fraglich.

Strategie: Wer wie empfohlen spekulativ in der Gegend um 3600 auf eine Gegenreaktion setzte, liegt bis jetzt optimal im Trend und sollte die Gewinne eng absichern (Stopp in 40-Punkte-Schritten nachziehen).

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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