Nasdaq Composite-Analyse vom 18.07.2004

sowie im Anschluß Update vom 21.07.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit Dezember 2003


Schlußkurse seit 1990

Insbesondere durch den starken Kursverlust am Freitag büsste der compx in der Vorwoche 63 Zähler bzw. 3,2 Prozent ein. Nach dem Unterschreiten des Supports bei 1930 tauchte die Notierung dann bis in den Unterstützungsbereich zwischen 1880 und 1900 Punkten ab.

Durch diesen Abwärtsschub rutschte die Notierung unter den eGD200, der aktuell bei 1934 Zählern verläuft und im oberen Schaubild eingezeichnet ist. Im Chart auf Wochenbasis fiel der compx bis fast auf das untere Bollinger Band (derzeit bei 1867 Punkten). Die auf Mehrjahressicht letzte verbliebene Aufwärtstrendlinie, die an dem Kursverlauf seit Oktober 2002 anliegt, ist nun nicht mehr weit von der aktuellen Notierung entfernt.

WochenCandles seit Januar 2000

Im unteren Schaubild auf Tagesbasis wird deutlich, dass sich der Index nun an einer wichtigen Marke befindet: Der Unterstützungszone zwischen 1880 und 1900 Zählern, die bereits im Dezember, März und Mai die Abwärtsbewegung bremste. Sollte die Notierung klar nach unten ausbrechen, ist auf Sicht mehrerer Monate mit weiter nachgebenden Kursen zu rechnen.

Insofern ist die Lage in der kommenden Woche brenzlig. Um ein klares Verkaufsignal zu verhindern, sollten die Technologiewerte allenfalls noch geringfügig bröckeln, spätestens dann aber zügig nach oben drehen. Widerstände liegen für dieses Szenario bei 1930 und 1960 Punkten. Fällt der compx dagegen signifikant unter 1880 Zähler, trübt sich die Lage merklich ein und der Abwärtsschub dürfte sich fortsetzen.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 21.07. (Kurzfristchart aktualisiert):

Bis einschließlich der Eröffnung am Mittwoch gestaltete sich die Woche recht bullenfreundlich, dann aber gab der compx kräftig ab. Bis zum Handelsende fiel der Index sogar unter den Support bei 1880 Zählern und behauptete sich nur knapp oberhalb vom Montags-Tief.

Damit bleibt die Lage prekär und mit der zu Wochenbeginn vergleichbar. Weiten sich die Verluste in der zweiten Wochenhälfte aus, droht ein weitreichendes Verkaufsignal. Nur schnell anziehende Notierungen entspannen die Situation.

Strategie: Abwarten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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