DAX-Analyse vom 18.07.2004

sowie im Anschluß Update vom 21.07.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab Dezember 2003

Langfristchart seit 1977

In der Vorwoche gaben die deutschen Blue Chips um weitere 78 Zähler bzw. 2,0 Prozent nach. Der DAX rutschte am Donnerstag auch unter die gleitende 200-Tagelinie, behauptete sich am Freitag aber auf niedrigem Niveau, anstatt weiter in die Tiefe zu rauschen.

Das Unterschreiten des GD200 zeigt auch der prozentuale Abstand zu dieser Linie, der im oberen Langfrist-Schaubild dargestellt ist. Zuletzt fiel der Index im Mai kurzzeitig unter diese Linie. Aus dem mittleren Wochenchart lassen sich noch immer keine nennenswerten Impulse ableiten. Die seit dem im Januar bei 4175 Zählern markierten Jahreshoch andauernde Seitwärtsbewegung besteht weiterhin, die Notierung nähert sich nun der unteren Grenze der Trading-Range.


Wochencandles seit Januar 2000

Im kurzfristigen Schaubild glitt die Notierung zuletzt am unteren Bollinger Band in die Tiefe, das aktuell bei 3803 Punkten verläuft. Bei rund 3810 verläuft eine weitere Unterstützungslinie, die sich aus der Bewegung im November und Dezember letzten Jahres ableiten lässt.

Der Bruch des 200-Tage-Durchschnitts ist nach der klassischen Charttheorie negativ. Allerdings ist dieser Durchbruch bisher weder stark noch nachhaltig. Sollte sich die Abwärtsbewegung in der kommenden Woche noch fortsetzen, liegt zudem noch ein Support bei rund 3700 Zählern. In diesem Bereich prallte der DAX sowohl im März als auch im Mai nach oben ab.

Daher raten wir, von einer Fortsetzung des übergeordneten Seitwärtstrends auszugehen, solange der Index nicht klar unter 3700 Punkte gefallen ist. Erst dann wäre ein Verkaufsignal gegeben und von mittelfristig weiter sinkenden Notierungen auszugehen. Dreht der DAX im Wochenverlauf wieder nach oben, liegen die nächsten Widerstände bei 3930 und 3980 Zählern.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 21.07. (Kurzfristchart aktualisiert):

Zu Wochenbeginn gab der DAX noch nach, behauptete sich aber auf Höhe der im unteren Schaubild eingezeichneten Unterstützungslinie. An den folgenden beiden Handelstagen kletterte die Notierung dann bis zum GD200.

In Anbetracht der kräftigen Verluste in den USA am Mittwoch nach deutschem Handelsschluss bleibt aber Vorsicht angesagt. Bei dem kurzfristigen Auf und Ab mit abrupten Richtungswechseln empfiehlt es sich, einen klare Entscheidung abzuwarten.

Strategie: Die Gewinne der Puts sind eingefahren, jetzt zunächst an der Seitenlinie bleiben.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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