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EuroStoxx-Analyse vom 14.08.2011

Der EuroStoxx präsentiert sich nach wie vor
äußerst anfällig. Wenn es an den Börsen abwärts
geht, sind die europäischen Anleger besonders risikoscheu, ferner ist
der EuroStoxx dann auch noch anfällig für Gerüchte aller Art.
Den Tiefpunkt erreichte er am Mittwoch, als kolportiert wurde, die Societé
Generale seit bankrott. Danach ging es zwar auch wieder aufwärts, doch
letztlich blieb ein Wochenminus von 67,8 Punkten oder 2,9 Prozent.
Der Tiefpunkt liegt auf dem Niveau des Tiefs von 2002. Dieses haben wir allerdings
im Langfristchart nicht als Unterstützunglinie eingezeichnet, weil es
sich bereits damals nur als Zwischentief in einer weiter anhaltenden Talfahrt
entpuppte. Ferner trat dieser Kursbereich um 2150 Zähler anschließend
nicht weiter als wichtige Chartmarke in Erscheinung.

Im
Endeffekt ist damit die Frage, ob auf dem aktuellen Niveau eine untere Trendwende
vollzegen werden wird, unter technischen Gesichtspunkten noch nicht zu beantworten.
Realistisch erscheint nun, dass die Anleger mittelfristig Umschichtungen vornehmen.
Weg von Banken und Versicherungen, hin zu Industrieunternehmen und Versorgern.
Das Resultat könnte eine Seitwärtsphase im EuroStoxx 50 Kursindex
sein. Bei einigermaßen positiven Vorgaben aus den USA stufen wir den
europäischen Aktienmarkt in seiner Gesamtheit als Halteposition ein.
Autor: Lutz Mathes