Auch in der vergangenen Woche gab das Gold weiter nach. Das März-Tief bei rund 390 wurde unterschritten, erst im Bereich der Unterstützung bei 385 drehte die Notierung leicht nach oben.
Damit bleibt die Situation heikel: Zwar ist der Support bei 385 vorerst als bestätigt anzusehen, da sich der Goldpreis aber nicht wieder über 390 rettete, ist das Doppeltop formal als abgeschlossen zu betrachten. Daraus würden sich deutlich nachgebende Notierungen ergeben.
Noch aber bleibt Anlegern die Hoffnung, dass die Notierung in der kommenden
Woche schnell wieder über 390 klettert. Dann bietet sich Erholungsspielraum
bis auf zunächst 413 $. Bei einem Durchbruch der 385 nach unten dürfte
das Gold aber zügig weiter in die Tiefe rauschen.

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz