DAX-Analyse vom 07.12.2003

sowie im Anschluß Update vom 10.12.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab März 2003


Langfristchart seit 1977

Zu Beginn der Vorwoche knackte der DAX den Widerstand bei 3814 Punkten und baute nach kurzer Konsolidierung das Plus weiter aus. Gewinnmitnahmen zum Wochenende liessen noch ein Wochenplus von 96 Zählern oder 2,6 Prozent übrig.

Im langfristigen Schaubild erreichte der Index damit die horizontale Widerstandslinie, die sich aus dem Tiefpunkt vom Oktober 1998 ableiten lässt, als die Asienkrise weltweit die Märkte in die Tiefe zog. Der Aufwärtstrend im Wochenchart ist weiterhin intakt, auch wenn sich der Wochen-MACD bisher nur zu einem sehr schwachen Kaufsignal hinreissen liess. Den nächst höheren Widerstand bei ~3950 Punkten verfehlte die Notierung allerdings und schloss fast punktgenau auf Höhe des oberen Bollinger Bandes bei derzeit 3844 Zählern.


Wochencandles seit Januar 2000

Der untere, kurzfristige Tageschart zeigt ein wenig erfreuliches Indikatorenbild: Das bestehende Kaufsignal des MACD ist schwach, das Histogramm schwächte sich zuletzt sogar schon wieder leicht ab. Der Stochastik drehte im oberen Bereich, notiert aber noch in der überkauften Zone. Der Sprung über das vorherige Jahreshoch bei 3814 setzte nur begrenztes Potenzial frei, im Verlauf fiel der DAX wieder punktgenau auf diese Marke zurück.

Rein charttechnisch betrachtet ist der Index vorerst im Bereich zwischen 3814 und 3950 gefangen. Ein fester Wochenauftakt mit einem Anstieg bis 3950 ist denkbar, aus Sicht der Indikatoren aber weniger zu erwarten. Sollte der DAX unter die am Freitag bestätigte Unterstützung bei 3814 fallen, wäre das nächste Kursziel der Support bei rund 3680 Punkten. Dort verläuft zur Wochenmitte auch die seit März gültige Aufwärtstrendlinie, wodurch diese Marke zu einer Kreuzunterstützung wird.


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kurzfristiger TagesChart

Update vom 10.12. (Kurzfristchart aktualisiert):

Am Montag rutschte der DAX unter den Support bei 3814, diese Marke eroberte der Index aber schnell zurück und weitere Kursrückgänge blieben aus.

Die charttechnische Einschätzung bleibt damit unverändert, auch die weitgehend neutralen Indikatoren bieten derzeit wenig Orientierungshilfe.

Strategie: Positionstrader sollten eine eindeutige Richtungsfindung abwarten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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