Nasdaq Composite-Analyse vom 10.04.2004

sowie im Anschluß Update vom 14.04.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit Juli 2003


Schlußkurse seit 1990

In der Vorwoche wartete der compx weder mit dynamischen noch mit überraschenden Kurssprüngen auf. Anfangs setzte sich der Aufwärtstrend aus der Woche zuvor fort, aber schon unterhalb von 2100 Zählern ging dem Index die Luft aus. Die anschließende Konsolidierung verlief harmlos, so dass unter dem Strich ein Wochenminus von 4 Punkten zu verzeichnen ist.

Nach dem Ausbruch aus dem seit Januar gültigen Abwärtstrend in der Woche zuvor zeigte der Nasdaq nun schon vor Erreichen der Widerstandslinie bei 2100 Zählern sowie dem oberen Bollinger Band auf Wochenbasis (aktuell 2117) Schwäche. Ein Vorstossen bis auf 2100 Punkte scheint zwar weiter möglich, ein Test des Jahreshochs bei 2154 Zählern aber zumindest kurzfristig fraglich.

WochenCandles seit Januar 2000

Denn wie das untere Schaubild zeigt, trifft der compx in diesem Bereich auf einen mehrfachen Kreuzwiderstand. Dieser setzt sich aus der Horizontalen (abzuleiten von den Februar-Hochs), der unteren Linie des Aufwärtstrendkanals und dem oberen Bollinger Band auf Tagesbasis zusammen. Zudem drehte der Stochastik zuletzt nach unten.

Daher erscheint ein schneller Durchbruch nach oben nach den jüngsten Schwächeanzeichen eher unwahrscheinlich. Ein Sprung über den Kreuzwiderstand bei 2100 würde vorerst auch nur Raum bis zum Jahreshoch eröffnen, für ein Kaufsignal sollte ein Ausbruch auch über diese Marke abgewartet werden. Bei einer Fortsetzung der Konsolidierung liegt das nächste Kursziel bei den runden 2000.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 14.04. (Kurzfristchart aktualisiert):

Der compx setzte seine in der Vorwoche begonnene Konsolidierung fort und rutschte am Mittwoch bis auf den eGD20 auf Tagesbasis.

Das Scheitern bereits unterhalb von 2100 Zählern ist eher negativ zu werten, allerdings drohen noch keine kräftigen Verluste, solange die Notierung nicht unter den Support bei 2000 Punkten fällt. Diese Marke könnte in der zweiten Wochenhälfte getestet werden, der ohnehin als unwahrscheinlich eingestufte Ausbruch nach oben ist nach den jüngsten Kursrückgängen in noch weitere Ferne gerückt.

Strategie: Weiter klares Signal abwarten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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