Nasdaq Composite-Analyse vom 13.03.2004

sowie im Anschluß Update vom 17.03.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit Juli 2003


Schlußkurse seit 1990

Die Vorwoche begann für den compx mit deutlichen Kursverlusten, und schon am Dienstag rutschte die Notierung unter die Marke von 2000 Zählern. Entsprechend weiteten sich in der Folge die Verluste aus und summierten sich zu einer Wochenbilanz von minus 63 Punkten bzw. 3,1 Prozent.

Damit tauchte der Index im oberen, längerfristigen Schaubild bis in den Bereich der Unterstützung ab, die sich aus dem Hoch im März 2002 ableiten lässt. Der prozentuale Abstand zur gleitenden 200-Tage-Glättungslinie schrumpfte von noch fast 20 Prozent im Januar auf zwischenzeitlich nur noch gut drei Prozent. Im Wochenchart schloss der compx erstmals seit April letzten Jahres unter dem mittlerem Bollinger Band (eGD20, aktuell bei 1992). Immerhin drehte die Notierung schon knapp vor Erreichen der Unterstützungslinie bei 1930/40 Zählern nach oben.

WochenCandles seit Januar 2000

Im unteren Schaubild wird deutlich, dass der compx den Aufwärtstrendkanal, der seit September bestand, signifikant nach unten durchbrochen hat. Vielmehr dominiert der seit Januar bestehende Abwärtstrend das Geschehen, zu Wochenbeginn verläuft diese Trendlinie bei rund 2035 Punkten. Zuvor hätte der Index allerdings schon mit dem Widerstand bei 2000 Zählern zu kämpfen.

Der compx ist angeschlagen, der Fall unter die 2000er-Marke negativ zu werten. Zwar spricht der nach oben gedrehte Stochastik für eine Fortsetzung der am Freitag begonnenen Erholung, Widerstände lauern aber schon bei 2000 und 2035 (Tendenz fallend) Punkten. Insofern bleiben eventuell steigende Kurse in den Bereich technischer Erholungen einzustufen und für die kommenden Wochen eher 1900 Zähler anzuvisieren, solange der Index nicht den kurzfristigen Abwärtstrend knackt.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 17.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Mit Beginn der Woche rauschte der compx weiter in die Tiefe, der Kursrutsch kam erst bei der aus den längerfristigen Schaubildern bekannten Unterstützung bei ~1930 Zählern zum Stoppen.

Die am Mittwoch begonnene Erholung könnte sich jetzt im weiteren Wochenverlauf fortsetzen, wobei die Widerstände dabei weiterhin bei rund 2000 und 2025 Zählern liegen.

Strategie: Mit dem empfohlenen eng nachgezogenen Stopp konnten am Mittwoch die Gewinne der Puts eingefahren werden. Derzeit kein drängender Handlungsbedarf.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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