Dow-Analyse vom 14.03.2004

sowie im Anschluß Update vom 17.03.

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart

Schlußkurse seit 1982

Mit einem spürbaren Minus von 355,5 Punkten (- 3,35 Prozent) taumelte der Dow aus der Handelswoche.

Damit ergab sich im mittleren Schaubild die ersehnte Entscheidung: Der Widerstand bei 10.660 Punkten setzte sich gegen den Aufwärstrend durch - das Dreieck ist nach unten durchbrochen. Diese Konstellation ist mittelfristig bearish zu werten.

3-Jahres-Wochencandles

Im Schaubild auf Tagesbasis wird erkennbar, dass die Aufwärtsreaktion am Freitag die einzige weisse Kerze in einer sonst schwarzen Woche war. Dadurch hellte sich die Lage beim kurzfristigen Stochastik aber bereits auf. Der Indikator steht kurz davor, seine Signallinie zu überwinden. Daraus leiten wir allerdings noch keine schnelle Aufholjagd ab. Der Index bewegt sich in einem relativ breiten technischen "Niemandsland" oberhalb der psychologisch wichtigen 10.000-Punkte-Marke und dem Widerstandsbereich bei 10.400 Punkten, der bis vor kurzem noch als Unterstützung wirkte.
Während die Kursgewinne vom Freitag und der Stochastik für eine Konsolidierung sprechen, deuten MACD und klassische Charttheorie weiter abwärts. Anleger sollten einen weiteren Rückgang auf 10.000 Zähler (nächste "echte" Unterstützung verläuft sogar erst bei ~9800) sicherheitshalber einkalkulieren.

6-Monats-Tagescandles


Update vom 17.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Die Woche startete volatil: Zunächst testete der Index erneut die Tiefs der Vorwoche, bevor sich eine freundliche Stimmung durchsetzte. In der zweiten Wochenhälfte können Anleger nun auf einen Vorstoß auf 10.400 Punkte setzen, wo auch die Mittellinie des Bollinger-Bandes verläuft.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz



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