Die Tageskerze vom Freitag im unteren Chart deutet aus Candlestick-Sicht
aber auf ein vorläufiges Ende des Kursrutsches hin. Der Stochastik
ist in den überverkauften Bereich eingetaucht, zudem schloss der
Index am Freitag genau auf dem unteren Bollinger Band, nachdem die Notierung
am Donnerstag nach unten aus den Bändern ausgebrochen war.
Auch wenn ein Rückgang bis auf 3800/20 nicht auszuschliessen ist,
könnte nun zunächst eine technische Gegenreaktion einsetzen.
Dabei aber wirken die bekannten 3980/4000 als Widerstand, ein schneller
Anstieg bis zum Jahreshoch liegt nicht in der Luft. Eine Bewegung innerhalb
der Spanne 3800/4000 in der kommenden Woche käme daher nicht überaschend.

Update vom 17.03. (Kurzfristchart aktualisiert):
Zunächst fiel der DAX bis zu der Unterstützung bei rund 3800 Zählern, im Verlauf sogar etwas tiefer, prallte aber von dort erwartungsgemäß nach oben ab und zeigt sich per Saldo zur Vorwoche nur wenig verändert.
Nun dürfte sich die Erholungstendenz fortsetzen, nachdem der Index vorher doch noch den 3800er-Support festigte. Wie aber bereits in obiger Analyse genannt, ist auch für den Rest der Woche mit Kursen innerhalb der Range 3800/4000 zu rechnen.
Strategie: Die bis in den Dienstag fallenden Notierungen brachten beste Möglichkeiten für die empfohlenen Gewinnmitnahmen bei den Puts. Nun kann spekulativ auf steigende Kurse gesetzt werden, aber engen Stopp nicht vergessen.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz