DAX-Analyse vom 13.03.2004

sowie im Anschluß Update vom 17.03.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab Juli 2003

Langfristchart seit 1977

In der Vorwoche scheiterte der DAX bereits unterhalb des Jahreshochs (4175), ein Ausbruch nach oben blieb erwartungsgemäß aus. Dann sackte die Notierung deutlich nach unten und durchbrach am Donnerstag sogar den Support bei 3980 Zählern. Danach setzte sich der Kursrutsch bis fast zu der nächst tieferen Unterstützung fort. Per Saldo ein Wochenminus von 211 Punkten oder 5,1 Prozent.

Im Schaubild auf Wochenbasis fiel der Index kurzzeitig sogar in den Abwärtstrend zurück, der seit März 2000 bestand. Letztlich aber hielt die Kreuzunterstützung, die diese fallende Trendlinie derzeit zusammen mit der Horizontalen bildet, die sich aus dem Kursverlauf im Sommer 2002 herleiten lässt. Auch das mittlere Bollinger Band, der eGD20 auf Wochenbasis, wirkt dort derzeit als zusätzliche Unterstützung. Sollte der DAX klar und nachhaltig unter dieses Unterstützungsbündel fallen, müsste mit einem Rückgang in Richtung 3500 Zähler, dem Tief vom September 2001, gerechnet werden.


Wochencandles seit Januar 2000

Die Tageskerze vom Freitag im unteren Chart deutet aus Candlestick-Sicht aber auf ein vorläufiges Ende des Kursrutsches hin. Der Stochastik ist in den überverkauften Bereich eingetaucht, zudem schloss der Index am Freitag genau auf dem unteren Bollinger Band, nachdem die Notierung am Donnerstag nach unten aus den Bändern ausgebrochen war.

Auch wenn ein Rückgang bis auf 3800/20 nicht auszuschliessen ist, könnte nun zunächst eine technische Gegenreaktion einsetzen. Dabei aber wirken die bekannten 3980/4000 als Widerstand, ein schneller Anstieg bis zum Jahreshoch liegt nicht in der Luft. Eine Bewegung innerhalb der Spanne 3800/4000 in der kommenden Woche käme daher nicht überaschend.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 17.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Zunächst fiel der DAX bis zu der Unterstützung bei rund 3800 Zählern, im Verlauf sogar etwas tiefer, prallte aber von dort erwartungsgemäß nach oben ab und zeigt sich per Saldo zur Vorwoche nur wenig verändert.

Nun dürfte sich die Erholungstendenz fortsetzen, nachdem der Index vorher doch noch den 3800er-Support festigte. Wie aber bereits in obiger Analyse genannt, ist auch für den Rest der Woche mit Kursen innerhalb der Range 3800/4000 zu rechnen.

Strategie: Die bis in den Dienstag fallenden Notierungen brachten beste Möglichkeiten für die empfohlenen Gewinnmitnahmen bei den Puts. Nun kann spekulativ auf steigende Kurse gesetzt werden, aber engen Stopp nicht vergessen.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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