DAX-Analyse vom 24.04.2004

sowie im Anschluß Update vom 28.04.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab Juli 2003

Langfristchart seit 1977

Auch in der vergangenen Woche setzte sich die Seitwärtsbewegung beim DAX fort. Zur Vorwoche verbuchte der Index ein Plus von 70 Zählern bzw. 1,7 Prozent.

Während das obere, längerfristige Schaubild durch den kleinen Anstieg nahezu unverändert bleibt, kämpfte sich die Notierung im Chart auf Wochenbasis immerhin bis zum oberen Bollinger Band (aktuell 4137 Punkte) vor. Damit wird die Luft nach oben auch schon wieder dünn.


Wochencandles seit Januar 2000

Dies unterstreicht auch das untere Schaubild, wenngleich der DAX die seit Januar gültige Abwärtstrendlinie am Freitag leicht ankratzte. Bei einem Durchbruch nach oben liegt allerdings der nächste Widerstand bereits bei 4175 Zählern, abzuleiten vom Jahreshoch. Auf dieser Höhe verläuft derzeit auch das obere Bollinger Band (Tagesbasis). Erst mit einem Ausbruch nach oben klar über diesen Widerstand entsteht ein neues Kaufsignal. Bei fallenden Notierungen sollte die Unterstützung bei 3980 vorerst Halt bieten.

Nach Wochen der Seitwärtsbewegung bleibt Anlegern weiterhin nur, den Ausbruch aus der Tradingrange 3980/4175 abzuwarten. Ein Abrutschen nach unten liegt derzeit nicht in der Luft, ob die Kraft aber schon in der kommenden Woche für neue Jahreshochs reicht, muss in Frage gestellt werden.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 28.04. (Kurzfristchart aktualisiert):

Anfang der Woche kletterte der DAX zunächst weiter, scheiterte aber schon vor dem im Januar markierten Jahreshoch. Am Mittwoch gab die Notierung dann deutlich nach.

Dabei fiel der Index auch wieder unter die abwärtsgerichtete Trendlinie, die an der Kursentwicklung seit Januar anliegt. Dies ist negativ zu werten, wie auch der kurz vor dem überkauften Bereich nach unten gedrehte Stochastik.

Für den Rest der Woche sollten Anleger eher mit einem Test der unteren Begrenzung der Handelsspanne bei 3980 rechnen. Weiterhin gilt, für ein klares Signal den Ausbruch aus dem Bereich 3980/4175 abzuwarten.

Strategie: Calls sind nun ausgestoppt. Kein Handlungsbedarf.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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