Der Goldpreis bröckelte in der Vorwoche weiter ab, die Notierung drehte aber schon vor Erreichen des Märztiefs nach oben und verhinderte damit (bisher) die Vollendung eines Doppeltops.
Gleichwohl bleibt die Lage kritisch, weiter absackende Notierungen könnten
schnell ein klares Verkaufsignal bedeuten. Daher sollten Anleger den schwachen
aber wichtigen Support bei 390 (mit "Sicherheitsabstand" die
ältere horizontale Linie bei 385) beobachten. Bei einem Durchbruch
sind kräftig fallende Kurse zu erwarten, die nächst tiefere
Unterstützung bei 368 wäre dann wohl nur eine Zwischenstation.
Erholungen sind zwar nach dem jüngsten kleinen Dreh nach oben denkbar,
bedeuten aber noch kein mittelfristiges Kaufsignal, solange das Gold nicht
klar über 430 klettert.

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz