Dow-Analyse vom 24.07.2004

sowie im Anschluß Update vom 28.07.

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart

Schlußkurse seit 1982

In der vergangenen Woche fiel der Dow Jones 30 Industrials Index um 177,6 Punkte oder 1,75 Prozent. Damit sackte er (erneut) unter seine 200-Tage-Linie und bewegt sich auch erstmals seit Mai wieder unterhalb von 10.000 Punkten.

Der MACD im mittleren Schaubild deutet weiter abwärts. Als nächste Unterstützung kommt nun der Bereich um 9800 Zähler in Betracht, so dass die kommende Börsenwoche im Zeichen einer Konsolidierung oder gar einer Aufwärtsreaktion stehen dürfte.

3-Jahres-Wochencandles

Die Indikatoren auf Tagesbasis deuten allerdings noch nicht nach oben: Der MACD zeigt keine Divergenz zum abwärts taumelnden Index, und auch der Stochastik, der von der einzigen weißen Kerze am Dienstag im überverkauften Bereich nach oben gezogen wurde, tauchte zuletzt wieder unter seine Signallinie.

Damit muss sich in der kommenden Woche zeigen, ob der Support auf dem Niveau der Mai-Tiefpunkte wie erwartet hält. Sollte der Index diese Unterstützung deutlich nach unten durchbrechen, wäre das aus technischer Sicht als Auftakt zu weiteren Kursverlusten zu interpretieren.

6-Monats-Tagescandles

Update vom 28.07. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nachdem der Dow die Marke von 9800 Punkten im Handelsverlauf testete, erfolgte bis zur Wochenmitte nicht unerwartet eine schnelle Rally nach oben. Inzwischen hat der Index die Mittellinie des Bollinger-Bandes erreicht, was als erstes Signalk dafür zu werten ist, dass der kurzfristige Aufwärtsspielraum ausgeschöpft ist. Es bleibt noch ein wenig Spielraum bis zum Widerstandsbereich zwischen 10190 und 10210 Punkten, wo auch der Abwärtstrend seit Februar verläuft.

Strategie: Spätestens mit Erreichen des Abwärtstrends sollten Anleger erneute Kursverluste einkalkulieren. Dreht der Index unterhalb von 10210 Zählern nach unten, können Mutige auf Puts setzen.


Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz



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