DAX-Analyse vom 27.11.2004

sowie im Anschluss Update vom 01.12.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2002 und Chart ab Dezember 2003


Langfristchart seit 1977

Zunächst setzte in der vergangenen Woche die erwartete Korrektur ein, jedoch kam der DAX der als Kursziel anvisierten Marke von 4050 Zählern angesichts eines Wochentiefs bei 4089 nicht bedrohlich nahe. Im weiteren Verlauf legte der Index dann wieder zu, so dass im Vergleich zur Vorwoche sogar ein leichtes Plus von 19 Punkten oder einem halben Prozent zu verzeichnen war.

Die charttechnische Situation in den beiden oberen Schaubildern bleibt damit praktisch unverändert. Im Chart auf Wochenbasis konnte die Notierung weder das Januarhoch bei 4175 knacken, noch erfolgte ein Absacken in den mittelfristigen Trendkanal. Bei Betrachtung dieser Zeitebene bleibt ein Ende der rund zweiwöchigen Konsoliderung abzuwarten, neue Signale ergeben sich erst mit einem Ausbruch aus der Spanne 4050/4200.


Wochencandles seit Januar 2000

Diese Sicht unterstreicht auch das untere, kurzfristige Schaubild. Zwar überbot der DAX Mitte November leicht das vorherige Jahreshoch und bekräftigte damit den Aufwärtstrend, dann aber folgte vorerst eine Konsolidierung. Diese verlief bisher recht verhalten, der Index behauptete sich gut auf dem hohen Niveau. Die beiden dargestellten Indikatoren sind eher unentschlossen, nach der zweiwöchigen Seitwärtsbewegung aber auch nicht verwunderlich.

Die nur leichte Konsolidierung ist positiv zu werten und könnte in die von vielen erhoffte Jahresendrallye münden. Jedoch ist ein erneuter Rückgang unter 4100 Zähler noch nicht auszuschliessen. Es empfiehlt sich daher, das Verlassen der Konsolidierungszone zwischen 4050 und 4200 abzuwarten.


Der Wandplaner 2005

Der Dr. Schulz Börsen-Wandplaner 2005:

Wertvolle Informationen und ein in Stück Wirtschaftsgeschichte in Einem

Ich will mehr Info: hier klicken



kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 01.12. (Kurzfristchart aktualisiert):

Mit Beginn der Woche setzte der DAX seine Konsolidierung fort, zog dann am Mittwoch aber deutlich an. Noch brach der Index allerdings nicht über 4200 Zähler aus.

Am Mittwoch nutzte die Notierung die gesamte Spanne zwischen mittlerem und oberem Bollinger Band aus. Dieses obere Band ist es nun auch, das einem möglichen Anstieg im Weg stehen könnte. Charttechnisch stehen die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nach der gut zweiwöchigen Konsolidierung nun dagegen nicht schlecht. Insofern entsteht unverändert mit einem Ausbruch über 4200 Punkte ein Kaufsignal.

Strategie: Puts sind nun ausgestoppt, Einstieg in Calls ab einem Schlusskurs über 4200.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


Dow-Analyse Nasdaq-Analyse EuroSTOXX50 Trading-Strategie

NikkeiBund FutureGold

Zur Hauptseite