EuroSTOXX50-Analyse vom 03.07.2004

sowie im Anschluß Update vom 07.07.

Chart seit 1992, Dreijahreschart sowie 6-Monats-Chart

rückgerechnete Kurse seit 1992

In der vergangenen Woche verlor der EuroStoxx 50 Kursindex nach verheißungsvollem Auftakt kontinuierlich an Boden. Der Vergleich der Freitagsschlusskurse zeigt ein Minus von 34,9 Punkten oder 1,2 Prozent.

Im mittleren Chart wird deutlich, dass damit die Serie der kleinen Aufwärtstrippelschritte der letzten 6 Wochen beendet wurde, was am ehesten für eine bevorstehende seitwärts gerichtete Richtungsfindungsphase spricht.

3-Jahres-Wochenchart

Das Schaubild auf Tagesbasis entlarvt den Anstieg am Montag über die Abwärtstrendlinie als Fehlsignal. Bis Freitag fielen die europäischen Standardwerte sogar unter die wichtige Supportmarke bei 2800 Punkten zurück. Noch ist dieser Ausbruch nicht signifikant, doch von den empfohlenen Calls sollten sich Anleger Stopp-Loss-technisch konsequent trennen.

Während der Stochastik bereits seinen überverkauften Bereich touchiert (ohne dass sich jedoch schon eine untere Trendwende abzeichnet), fiel der MACD erst am Freitag unter seine Signallienie und generierte damit ein frisches Verkaufsignal.
Sollte der Index in der kommenden Woche nicht schnell wieder in den Bereich oberhalb von 2800 Punkten zurückfinden, könnte sich der Einstieg in Puts lohnen. Ein konkretes Kursziel in Form einer Unterstützungslinie ist allerdings nicht erkennbar.

Chart auf Tagesbasis


Update vom 07.07. (Kurzfristchart aktualisiert):

Am Montag verhielten sich die Anleger dank der in den USA geschlossenen Börse zunächst abwartend. Dabei blieb der EuroStoxx Kursindex unter der Supportzone um 2800 Punkte, was negativ zu werten war.

Bis zur Wochenmitte sackten die europäischen Standardwerte dann spürbar tiefer. Während der Stochastik inzwischen auf ein mögliches Kaufsignal hindeutet, mahnt der MACD weiter zur Vorsicht. Wer zwischenzeitlich auf Puts gesetzt hat, kann diese mit Stopp-Loss auf Einstiegsniveau spekulativ halten. Neuengagements drängen sich nicht auf.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz


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