
In der vergangenen Woche verlor der EuroStoxx 50 Kursindex nach verheißungsvollem Auftakt kontinuierlich an Boden. Der Vergleich der Freitagsschlusskurse zeigt ein Minus von 34,9 Punkten oder 1,2 Prozent.
Im mittleren Chart wird deutlich, dass damit die Serie der kleinen Aufwärtstrippelschritte
der letzten 6 Wochen beendet wurde, was am ehesten für eine bevorstehende
seitwärts gerichtete Richtungsfindungsphase spricht.

Das Schaubild auf Tagesbasis entlarvt den Anstieg am Montag über die Abwärtstrendlinie als Fehlsignal. Bis Freitag fielen die europäischen Standardwerte sogar unter die wichtige Supportmarke bei 2800 Punkten zurück. Noch ist dieser Ausbruch nicht signifikant, doch von den empfohlenen Calls sollten sich Anleger Stopp-Loss-technisch konsequent trennen.
Während der Stochastik bereits seinen überverkauften Bereich touchiert
(ohne dass sich jedoch schon eine untere Trendwende abzeichnet), fiel der MACD
erst am Freitag unter seine Signallienie und generierte damit ein frisches Verkaufsignal.
Sollte der Index in der kommenden Woche nicht schnell wieder in den Bereich
oberhalb von 2800 Punkten zurückfinden, könnte sich der Einstieg in
Puts lohnen. Ein konkretes Kursziel in Form einer Unterstützungslinie ist
allerdings nicht erkennbar.

Update vom 07.07. (Kurzfristchart aktualisiert):
Am Montag verhielten sich die Anleger dank
der in den USA geschlossenen Börse zunächst abwartend. Dabei blieb
der EuroStoxx Kursindex unter der Supportzone um 2800 Punkte, was negativ zu
werten war.
Bis zur Wochenmitte sackten die europäischen Standardwerte dann spürbar
tiefer. Während der Stochastik inzwischen auf ein mögliches Kaufsignal
hindeutet, mahnt der MACD weiter zur Vorsicht. Wer zwischenzeitlich auf Puts
gesetzt hat, kann diese mit Stopp-Loss auf Einstiegsniveau spekulativ halten.
Neuengagements drängen sich nicht auf.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz