Dow-Analyse vom 05.12.2004

sowie im Anschluss Update vom 09.12.

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart

Schlußkurse seit 1982

Nach zunächst schwachem Auftakt beendete der Dow die vergangene Handelswoche mit einem Plus von 70 Punkten oder 0,7 Prozent. Damit dürften die zum Halten empfohlenen Calls wohl kaum im Wert explodiert sein, doch mit dem Anstieg wahrte der Index seine Chancen auf weitere Kursgewinne.

Im mittleren Schaubild näherten sich die US-Blue-Chips dem Widerstand bei 10.670 Punkten weiter an. Hier deutet der MACD (Wochenbasis) auf weiteres Aufwärtspotenzial.

3-Jahres-Wochencandles

Im unteren Chart konnte sich der Index noch nicht so recht von dem jüngsten Hoch bei 10.600 Zählern absetzen. Der aus technischer Sicht wünschenswerte schwungvolle Anstieg über die alten Hochs (der als Kaufsignal zu werten wäre) ist mit der aktuellen Situation also noch nicht gegeben. Call-Besitzer können das bestehende Stopp-Loss nun leicht nachziehen, beispielsweise auf ~10.500 Punkte, um die erreichten Gewinne gegen einen unerwarteten Kursverfall zu schützen. Insgesamt bleibt die Lage aber positiv einzuschätzen. Sollte der Dow zu Wochenbeginn wieder über 10.660 Zähler klettern, so wartet die nächste Widerstandszone im Bereich zwischen 10.670 und 10.750 Punkten.


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6-Monats-Tagescandles


Update vom 09.12. (Kurzfristchart aktualisiert):

Bedingt durch ein DSL-Problem (Netzknotenausfall) in Darmstadt leider sehr verspätet

Die Erwartung weiter steigender Kurse wurde enttäuscht. Am Dienstag setzte der Index für die US-Schwergewichte bis auf die Supportzone oberhalb von 10.400 Zählern zurück, so dass die Calls das frisch angehobene Stopp-Loss-Limit durchbrachen.

Mit dem anschließenden Rebound am Mittwoch hellt sich das Bild aus technischer Sicht zwar wieder auf, doch die Lage bleibt kippelig. So lange der Dow nicht neue Hochs markiert, lohnt der Einstieg allenfalls für Daytrader. Negativ wäre ein Fall unter 10.400 Punkte zu werten. Zwar wartet die nächst tiefere Unterstützung schon 60 Punkte tiefer, doch in diesem Fall wäre das Chartbild unter klassischen charttechnischen Gesichtpunkten (Doppel-Topp mit den Kursspitzen im November und Dezember) als stark angeschlagen zu bezeichnen.


Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz



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