Nasdaq Composite-Analyse vom 09.05.2004

sowie im Anschluß Update vom 12.05.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit Juli 2003


Schlußkurse seit 1990

In der Vorwoche bröckelten die Notierungen nur sehr leicht, der compx verlor im Wochenvergleich lediglich zwei Pünktchen. Bis zur Wochenmitte erholte sich der Index sogar etwas, schloss dann allerdings auf Wochentief.

Das obere, langfristige Schaubild hat sich durch die minimale Kursbewegung kaum verändert. Der compx steht derzeit fast exakt auf Höhe des eGD200, der aktuell bei 1915 Punkten verläuft. Zwar beendete der Index die zweite Woche in Folge unterhalb des Supports bei 3930/40 Zählern, offensichtlich verhinderte aber die gleitende Durchschnittslinie bisher ein Abrutschen bis zu der nächst tieferen Unterstützung bei rund 1900 Zählern, die sich von den März-Tiefs ableiten lässt.

WochenCandles seit Januar 2000

Im unteren Chart auf Tagesbasis wird deutlich, dass die jüngste Erholung bereits vor Erreichen des mittleren Bollinger Bandes erlahmte. Dies ist negativ, allerdings fiel die Notierung bisher auch nicht wieder auf das untere Band zurück. Der Stochastik hat seine überverkaufte Situation abgebaut, der MACD steht noch klar auf Verkaufen.

Nach der ereignisarmen Woche bleibt zu beobachten, in welche Richtung sich der compx aus der Spanne 1900/2000 entfernt. Ein Rückgang bis auf 1900 Zähler ist nicht unwahrscheinlich; bei einem Ausbruch nach unten müssten deutlich weiter fallende Notierungen einkalkuliert werden. Das Erholungspotenzial scheint zunächst auf die 2000er-Marke begrenzt, erst darüber würde sich die Lage wieder etwas aufhellen.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 12.05. (Kurzfristchart aktualisiert):

Per Schlusskurs fiel der compx am Montag genau auf das März-Tief, nachdem dieser Support im Handelsverlauf bereits leicht unterschritten wurde. Der Erholung am Dienstag folgte am Mittwoch erneut ein recht nervöser Handel, ohne dass die Bären sich aber entscheidend durchsetzen konnten.

Zu beachten ist aber, dass die Unterstützung bei knapp 1900 Zählern mit dem neuen Jahrestief angeknackst wurde, was eine Bestätigung des seit Januar bestehenden Abwärtstrends darstellt. Die lange Lunte der Mittwochskerze spricht aber, wie auch das Behaupten des März-Tiefs per Schlusskurs, zunächst für eine Erholung.

Strategie: Die wilden Schwankungen und ein zur Vorwoche kaum veränderter Index drängen auch weiter nicht zu einem Positionstrade.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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