DAX-Analyse vom 12.12.2004

sowie im Anschluss Update vom 15.12.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2002 und Chart ab Juni 2004


Langfristchart seit 1977

Nur bis zum Dienstag kletterten die Notierungen nach oben, und am Donnerstag rutschte der DAX dann sogar unter die Marke von 4175 Zählern. Zwar stieg der Index am Freitag wieder punktgenau bis zu dieser horizontalen Linie, unter dem Strich verblieb jedoch ein kleines Wochenminus von 34 Zählern oder 0,8 Prozent.

Im mittleren Schaubild ist ersichtlich, dass sich die seit Jahresbeginn bestehende Seitwärtsbewegung zuletzt fortsetzte, wenn auch auf relativ hohem Niveau. Bisher führten weder der Anfang Oktober erfolgte Ausbruch aus dem Abwärtstrend seit Januar noch der zuletzt erfolgte Sprung über das (alte) Jahreshoch bei 4175 Punkten zu einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung. Aus charttechnischer Sicht ist der nur sehr gebremste Aufwärtsdrang als kleines Warnsignal zu verstehen, obwohl sich die Notierung in erfreulich hohem Terrain bewegt.


Wochencandles seit Januar 2000

Im unteren Chart ist zudem klar zu erkennen, dass der DAX sowohl im November als auch im Dezember im Rahmen seiner Aufwärtsschübe die obere Begrenzung des seit August bestehenden Trendkanals verfehlte. Der jüngste Rücksetzer unter 4175 ist nun bedenklich, wäre doch nach dem zuvor Anfang Dezember erreichten neuen Jahreshoch ein Anstieg bis zu der oberen Trendkanallinie bei rund 4300 Zählern wünschenswert gewesen. Zuletzt nahm dann auch das Verkaufsignal des MACD zunehmend Konturen an, der Stochastik ist noch im neutralen Bereich fallend und deutet damit innerhalb der bestehenden Seitwärtsbewegung auf weiteres Abwärtspotenzial hin.

Der in der Vorwoche schwächelnde DAX hat optimistischen Prognosen einen Dämpfer erteilt. Nur wenn sich der Index möglichst zügig über 4175 und auch 4233 Zähler hinwegsetzt, gerät eine Jahresendrallye wieder in Greifweite. Dann liegt das nächste Kursziel bei gut 4300 Punkten. Gelingt ein solcher Ausbruch nicht, dürfte sich der in der vergangenen Woche eingeschlagene Konsolidierungkurs fortsetzen. Die nächsten, schwach ausgeprägten Untersützungen liegen dann bei 4150, 4080 und 4040 Zählern.


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kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 15.12. (Kurzfristchart aktualisiert):

Zu Wochenbeginn kletterte der DAX wieder über die Marke von 4175 Zählern und markierte im Verlauf des Dienstags sogar ein neues Jahreshoch, per Schlusskurs blieb das Vorwochenhoch (bei 4233) jedoch unerreicht.

Das neue Hoch ist nach der Schwäche in der Vorwoche erfreulich. Angesichts der fehlenden Dynamik bleibt aber in Frage, ob die Kraft für einen Anstieg auf über 4300 Punkte (obere Trendkanalgrenze) ausreicht. Die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Rücksetzer auf 4175 ist ähnlich groß.

Strategie: Das Potenzial für einen mehrtägigen Trade ist weiterhin nicht geboten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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