DAX-Analyse vom 20.11.2004

sowie im Anschluss Update vom 24.11.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2002 und Chart ab Dezember 2003


Langfristchart seit 1977

Die Vorwoche brachte dem DAX, wie an dieser Stelle erwartet, einen kurzzeitigen Anstieg über das vorherige Jahreshoch bei 4175 Zählern, bevor dann eine Korrektur einsetzte. Nach dem recht scharfen Rückgang am Freitag musste der Index im Vergleich der Freitagsschlusskurse sogar ein kleines Minus von 9 Punkten bzw. 0,2 Prozent hinnehmen.

Somit ist der DAX im mittleren Schaubild zunächst an dem Kreuzwiderstand gescheitert, den das obere Bollinger Band und das im Januar markierte Hoch bilden. Dies dürfte in eine Korrektur münden, für deren weiteren Verlauf von Bedeutung ist, ob die Notierung dabei wieder in den seit Jahresanfang bestehenden Trendkanal zurückfällt. Dann nämlich wäre der jüngste Ausflug wohl nur ein Fehlausbruch, und entsprechend müsste mit kräftigen Rückgängen (durchaus bis zur unteren Trendkanalbegrenzung bei rund 3600) gerechnet werden.


Wochencandles seit Januar 2000

Auch im unteren Schaubild deutet derzeit wenig auf steigende Kurse bei den deutschen Blue Chips hin. Seit rund zwei Wochen eilte das obere Bollinger Band dem DAX davon, der Stochastik Oszillator bildete zuletzt mehrfach bearishe Divergenzen. Als Kursziele lassen sich in diesem Chart zunächst der eGD20 bei 4070 und dann die Abwärtstrendlinie seit Januar bei rund 4050 ausmachen. Durchbricht der Index diese Supports nach unten, liegt das nächst tiefere Unterstützungsbündel erst wieder bei rund 3930 Zählern.

Vorerst stehen die Zeichen also auf Korrektur - nur ein (sehr unwahrscheinlicher) dynamischer Sprung klar über 4200 Zähler könnte die Bullen wieder Oberhand gewinnen lassen. Die 4050 dürfte der DAX in der kommenden Woche testen. Dann muss sich zeigen, ob die Bären die Notierung sogar unter die 4000er-Marke drücken wollen.


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kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 24.11. (Kurzfristchart aktualisiert):

Mit Beginn der Woche rauschte der DAX planmäßig in die Tiefe, drehte dann allerdings schon bei 4089 Zählern nach oben. Bis zur Wochenmitte behauptete sich der Index dann knapp unterhalb des Freitagsschlusskurses.

Die erwartete Korrektur wurde damit eher zu einer Konsolidierung. Noch ist diese, mit Blick auf die beiden Indikatoren, nicht ausgestanden, ein Unterschreiten der 4050 erscheint nun aber wenig wahrscheinlich. Der leicht abwärtsgerichtete Verlauf könnte sich auch in der zweiten Wochenhälfte fortsetzen.

Strategie: unverändert.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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