Nasdaq Composite-Analyse vom 23.05.2004

sowie im Anschluß Update vom 26.05.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit Juli 2003


Schlußkurse seit 1990

In der Vorwoche setzte sich die Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau beim compx fort. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse legte der Index um 8 Pünktchen bzw. 0,4 Prozent zu. Am Montag testete die Notierung das Vorwochentief, kletterte dann bis zum mittleren Bolling Band und pendelte sich bei gut 1900 Punkten ein.

Praktisch die gesamte Woche oszillierte der compx um den eGD200, der damit einmal mehr seine Anziehungskraft bestätigte. Mit einem Wochenhoch bei 1936 Zählern ist der Widerstand bei 1930/40 erneut gefestigt, wie das mittlere Schaubild zeigt. Sollte die Notierung nicht bald über diese Marke klettern, könnte ein Test der aufwärtsgerichteten Trendlinie anstehen, die an den Tiefpunkten von Oktober 2002 und März 2003 anliegt. Derzeit verläuft diese Linie bei rund 1780 Punkten.

WochenCandles seit Januar 2000

Im unteren Schaubild wird die bedrohliche Nähe zu der wichtigen Unterstützung bei 1880 Zählern deutlich. Sollte die Notierung nach unten ausbrechen, drohen kräftige Kursrückgänge. Auf dem möglichen Weg nach oben festigt das mittlere Bollinger Band bei aktuell 1932 Zählern den Widerstand bei 1930/40 zusätzlich. Ein Ausbruch nach oben würde Potenzial bis zu dem nächst höheren Widerstand bei knapp 2000 Zählern eröffnen. Die beiden dargestellten Indikatoren sind derzeit wenig aussagekräftig.

Solange sich der compx, wie in der vergangenen Woche, zwischen 1880 und 1940 Zählern bewegt, sind weiterhin keine nachhaltigen Kurssprünge in Sicht. Bei einem Ausbruch nach oben scheint das Potenzial noch immer auf 2000 Zähler begrenzt, ein Ausbruch nach unten dürfte deutlichere Folgen haben, da dann zudem der eGD200 klar nach unten geschnitten wäre.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 26.05. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nach verhaltenem Wochenaustakt knackte der compx am Dienstag schwungvoll den Widerstand bei 1940 und legte prompt am Mittwoch weiter zu, wahrte dabei aber "Respektabstand" zur 2000er-Marke.

Die obige Analyse bleibt damit aktuell, mehr als 2000 Zähler sollten nicht erhofft werden. Ein Ausbruch nach unten scheint für den Rest der Woche vom Tisch.

Strategie: Wer den Sprung über 1940 für den Kauf von Calls nutzte, sollte auf Höhe des Dienstags-Schlusskurses absichern.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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