Nach dem unentschlossenen Hin und Her der vergangenen Woche
offeriert auch das untere Schaubild derzeit keine klaren Impulse. Der
DAX kämpfte in der Vorwoche mit dem mittleren Bollinger Band, dem
GD200 und der Unterstützung bei 3920, ohne das eine klare Entscheidung
gefallen ist. Das Kaufsignal des Stochastik verhalf dem Index bisher nicht
entscheidend nach oben.
Positiv ist jedoch zu vermerken, dass der seit Anfang des Monats bestehende
Abwärtsdrang vorerst gestoppt ist. Zwar ist ein Abtauchen bis zu
der nächst tieferen Unterstützung bei 3850 nicht ausgeschlossen,
spätestens dort sollte den Bären aber die Kraft ausgehen. Bei
steigenden Notierungen liegen die nächsten Widerstände beim
mittleren Bollinger Band (Tagesbasis) bei aktuell 3949, der 4000er-Marke
und dem Abwärtstrend seit Jahresbeginn bei rund 4060. Ein stärkerer
Anstieg liegt nicht in der Luft.

Update vom 27.10. (Kurzfristchart aktualisiert):
Entsprechend unserer Erwartung sackte der DAX nur noch bis auf rund 3850 Zähler ab und drehte dann nach oben.
Nun könnte die Notierung auch den Widerstand bei rund 3930/40 knacken, wo derzeit das mittlere Bollinger Band (Tagesbasis) und der GD200 verlaufen. Dann wäre der Weg bis auf 4060 Punkte, dem seit Jahresbeginn gültigen Abwärtstrend, frei.
Strategie: Nun erscheinen Calls aussichtsreich, die zunächst auf Einstiegsniveau abgesichert werden sollten.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz