DAX-Analyse vom 23.10.2004

sowie im Anschluss Update vom 27.10.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2002 und Chart ab Dezember 2003


Langfristchart seit 1977

Sehr unentschlossen und mit etwa gleich großen Ausschlägen in beiden Richtungen zeigte sich der DAX in der Vorwoche. Den Support bei 3920 unterschritt der Index per Schlusskurs nur wenig, die 4000er-Marke blieb jedoch auch unerreicht. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ist ein kleines Plus von 13 Punkten bzw. 0,3 Prozent zu konstatieren.

Einmal mehr haben sich durch die nur geringen Kursveränderungen in den oberen beiden Schaubildern keine nenneswerten Neuerungen ergeben. Die seit Jahresbeginn bestehende Seitwärtsbewegung setzte sich fort. Nachdem die Notierung vor rund zwei Wochen von der seit Januar gültigen Abwärtstrendlinie nach unten abprallte, bremste nun das mittlere Bollinger Band auf Wochenbasis den Kursverfall.


Wochencandles seit Januar 2000

Nach dem unentschlossenen Hin und Her der vergangenen Woche offeriert auch das untere Schaubild derzeit keine klaren Impulse. Der DAX kämpfte in der Vorwoche mit dem mittleren Bollinger Band, dem GD200 und der Unterstützung bei 3920, ohne das eine klare Entscheidung gefallen ist. Das Kaufsignal des Stochastik verhalf dem Index bisher nicht entscheidend nach oben.

Positiv ist jedoch zu vermerken, dass der seit Anfang des Monats bestehende Abwärtsdrang vorerst gestoppt ist. Zwar ist ein Abtauchen bis zu der nächst tieferen Unterstützung bei 3850 nicht ausgeschlossen, spätestens dort sollte den Bären aber die Kraft ausgehen. Bei steigenden Notierungen liegen die nächsten Widerstände beim mittleren Bollinger Band (Tagesbasis) bei aktuell 3949, der 4000er-Marke und dem Abwärtstrend seit Jahresbeginn bei rund 4060. Ein stärkerer Anstieg liegt nicht in der Luft.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 27.10. (Kurzfristchart aktualisiert):

Entsprechend unserer Erwartung sackte der DAX nur noch bis auf rund 3850 Zähler ab und drehte dann nach oben.

Nun könnte die Notierung auch den Widerstand bei rund 3930/40 knacken, wo derzeit das mittlere Bollinger Band (Tagesbasis) und der GD200 verlaufen. Dann wäre der Weg bis auf 4060 Punkte, dem seit Jahresbeginn gültigen Abwärtstrend, frei.

Strategie: Nun erscheinen Calls aussichtsreich, die zunächst auf Einstiegsniveau abgesichert werden sollten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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