EuroSTOXX50-Analyse vom 24.01.2004

sowie im Anschluß Update vom 28.01.

Chart seit 1992, Dreijahreschart sowie Chart seit Juni 2003

rückgerechnete Kurse seit 1992

Mit einem Anstieg von 26,6 Punkten (+0,9 Prozent) stieß der Index für die europäischen Standardtitel an der oberen Begrenzung des Widerstandsbereichs um 2900 Punkte an. Damit stünde unter Gesichtspunkten der klassischen Charttheorie ein erneutes Kaufsignal unmittebar bevor.

3-Jahres-Wochenchart

Dieses positive Szenario wird auch von dem MACD im unteren Schaubild gestützt, der sich nach wie vor über seiner Signallinie bewegt und noch keine drohende obere Trendwende anzeigt.
Der Stochastik hingegen deutet kurzfristig abwärts. Und damit kommt die Hoffnung auf neue Hochs -insbesondere auch vor dem Hintergrund der Entwicklung in den USA - ins Wanken.

Chart auf Tagesbasis

 

Update vom 28.01. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nach einem zunächst bröckelnden Wochenauftakt konnte sich der EuroStoxx Kursindex im Tagesverlauf des Dienstags zwar kurzzeitig auf neue Hochs aufschwingen, doch damit vollzog er nur das (false) Break des Dows vom Montag nach. Auf Schlusskursbasis ergab sich kein Kaufsignal. Auch der erneute Kursanstieg zur Wochenmitte ist auf Basis des (aus europäischer Sicht) nachbörslichen Kursverfalls in den USA unbeachtlich.

Damit bleibt die zum Wochenende abgegebene skeptische Einschätzung aktuell. Der Stochastik deutet kurzfristig abwärts, und der MACD steht vor einem Verkaufsignal. Kurzentschlossene können durch den Kauf von Puts auf einen Rückfall des EuroStoxx in den Bereich der Aufwärtstrendlinie bei aktuell 2840 Punkten setzen.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz


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