Nasdaq Composite-Analyse vom 27.03.2004

sowie im Anschluß Update vom 31.03.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2000 und Chart seit Juli 2003


Schlußkurse seit 1990

Die Warnung vor weiterer Rückschlagsgefahr erwies sich nicht als Panikmache, tatsächlich taumelte der compx in der Vorwoche weiter in die Tiefe. Bei knapp 1900 Zählern fing sich der Index aber wieder und legte insbesondere am Donnerstag dann zu, so dass ein Wochenplus von 20 Zählern bzw. 1,0 Prozent zu verzeichnen ist.

Die Unterstützungslinie bei rund 1940 Punkten, die im Chart auf Wochenbasis eingezeichnet ist, konnte damit auf Schlusskursbasis behauptet werden. Dies ist zumindest erfreulich, auch wenn der seit Januar bestehende Abwärtstrend weiter das Geschehen dominiert. Auch blieb die Notierung unter dem mittleren Bollinger Band auf Wochenbasis (verläuft aktuell bei 1984), unter das sie in der Woche zuvor absackte.

WochenCandles seit Januar 2000

Im unteren Schaubild gewann der seit Januar bestehende Abwärtstrendkanal klare Konturen. Ende der vergangenen Woche bremste schon das mittlere Bollinger Band den Aufwärtdrang. Die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals erreichte der Index nicht. Diese bildet nun mit der Linie bei rund 2000 Zählern einen Kreuzwiderstand.

Für die kommende Börsenwoche besteht weiteres Erholungspotenzial, zumindest bis etwa 2000 Punkte. An diesem Kreuzwiderstand könnte der compx abprallen, was erneut zu bröckelnden Kursen führen dürfte. Schafft der Index allerdings den Sprung klar über 2000 Zähler, entstünde ein neues kurz- bis mittelfristiges Kaufsignal.

Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 31.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Charttechnisch mustergültig setzte der compx seine Erholung bis zu dem Kreuzwiderstand bei rund 2000 Zählern fort, bevor die Kurse dann am Mittwoch wieder leicht ins Bröckeln gerieten.

Zwar steht der MACD klar auf Kaufen, innerhalb des bestehenden Abwärtstrendkanals sollte aber das drohende Verkaufsignal des Stochastik mehr Beachtung finden. Weiterhin gilt: Nur wenn der Index klar über 2000 Punkte klettert und damit auch den seit Januar bestehenden Abwärtstrend verlässt, winken weitere Kursgewinne. Eher rechnen wir für die zweite Wochenhälfte aber mit nachgebenden Notierungen.

Strategie: Weiter abwarten dürfte kein Fehler sein, hochspekulativ können aber schon jetzt ein paar eng abgesicherte Puts erworben werden.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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