Der untere Chart untermauert die Bedeutung der Unterstützung
bei 3980 Punkten. Seit dem Jahreshoch bei 4175 Zählern Ende Januar
bildeten sich kontinuierlich fallende Hochpunkte - hier könnte eine
Topbildung drohen. Dann wäre nach dem Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends
auch eine obere Umkehrformation vorhanden und der DAX dann wohl doch auf
dem Weg nach unten.
Noch aber bleibt die Notierung in der Spanne 3980 bis 4175 Punkten gefangen,
die untere Begrenzung wurde zuletzt erfolgreich bestätigt. Nach diesem
Abprallen und dem frischen Kaufsignal des Stochastik könnte die kommende
Woche durchaus steigende Kurse mit sich bringen. Für ein eindeutiges
Kaufsignal bleibt aber noch immer ein Anstieg über das Jahreshoch
bei 4175 Zählern abzuwarten. Sollte der DAX entgegen unserer vorsichtig
positiven Einschätzung per Schlusskurs unter 3980 fallen, drohen
jedoch weitere Kursrückgänge.

Update vom 03.03. (Kurzfristchart aktualisiert):
Die vorsichtig positive Einschätzung erwies sich als Treffer, immerhin gut 1,3 Prozent legte der DAX in der ersten Wochenhälfte zu.
Der charttechnische Ausblick bleibt damit unverändert. Ein klares Kaufsignal entsteht erst mit einem Sprung über 4175, und unter 3980 drohen spürbare Rückschläge.
Strategie: Weiter abwarten.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz