DAX-Analyse vom 28.02.2004

sowie im Anschluß Update vom 03.03.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2000 und Chart ab Juli 2003

Langfristchart seit 1977

In der vergangenen Woche rutschte der DAX wenig überraschend bis zu der Unterstützung bei 3980 Zählern (im Verlauf sogar etwas tiefer), und prallte dann wieder nach oben ab. Erneut eine wenig spektakuläre Woche, die dem Index im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein Minus von 55 Punkten bzw. 1,4 Prozent bescherte.

Damit bleiben die deutschen Blue Chips nach dem Anfang des Jahres erfolgten Bruch des längerfristigen Abwärtstrends weiter schwach. Die von vielen erhoffte Fortsetzung der Aufwärtsbewegung blieb aus. Aber auch nach dem Durchbruch des seit März letzten Jahres bestandenen Aufwärtstrends musste die Notierung nur unwesentlich Federn lassen. Wie das mittlere Schaubild zeigt, bewegt sich der DAX seit rund zwei Monaten seitwärts, die beiden erwähnten Trendlinien scheinen für den Index praktisch bedeutungslos.


Wochencandles seit Januar 2000

Der untere Chart untermauert die Bedeutung der Unterstützung bei 3980 Punkten. Seit dem Jahreshoch bei 4175 Zählern Ende Januar bildeten sich kontinuierlich fallende Hochpunkte - hier könnte eine Topbildung drohen. Dann wäre nach dem Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends auch eine obere Umkehrformation vorhanden und der DAX dann wohl doch auf dem Weg nach unten.

Noch aber bleibt die Notierung in der Spanne 3980 bis 4175 Punkten gefangen, die untere Begrenzung wurde zuletzt erfolgreich bestätigt. Nach diesem Abprallen und dem frischen Kaufsignal des Stochastik könnte die kommende Woche durchaus steigende Kurse mit sich bringen. Für ein eindeutiges Kaufsignal bleibt aber noch immer ein Anstieg über das Jahreshoch bei 4175 Zählern abzuwarten. Sollte der DAX entgegen unserer vorsichtig positiven Einschätzung per Schlusskurs unter 3980 fallen, drohen jedoch weitere Kursrückgänge.

kurzfristiger TagesChart

Update vom 03.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Die vorsichtig positive Einschätzung erwies sich als Treffer, immerhin gut 1,3 Prozent legte der DAX in der ersten Wochenhälfte zu.

Der charttechnische Ausblick bleibt damit unverändert. Ein klares Kaufsignal entsteht erst mit einem Sprung über 4175, und unter 3980 drohen spürbare Rückschläge.

Strategie: Weiter abwarten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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