EuroSTOXX50-Analyse vom 01.03.2004

sowie im Anschluß Update vom 03.03.

Chart seit 1992, Dreijahreschart sowie Chart seit August 2003

rückgerechnete Kurse seit 1992

Die vergangene Börsenwoche bescherte dem EuroStoxx einen leichten Verlust von 11,2 Punkten. Auffällig war der zweigeteilte Kursverlauf: Zunächst ging es spürbar abwärts - ab Mittwoch legten die Kurse dann in Trippelschritten wieder zu.

In den beiden langfristigen Charts hat sich damit nichts bewegendes getan: Der Index hält sich im Bereich der Chartmarke des 2001er Tiefs und oberhalb seines im März 2003 begonnenen Aufwärtstrends, was beides positiv zu werten ist.

3-Jahres-Wochenchart

Auf Tagesbasis fiel der EuroStoxx erwartungsgemäß wieder unter die Marke von 2900 Punkten zurück, so dass dieser Bereich nun erneut als Widerstand wirkt. Ohne einen spürbaren Bruch dieser Marke (besser wäre auch ein Toppen des Vorwochenhochs) bleibt unsere verhaltene Einschätzung zunächst bestehen. Große Rückschlagsgefahren lässt die Technik allerdings auch nicht erkennen. Der Stochastik bewegt sich in der Nähe seines überverkauften Bereichs. Auch die Tatsache, dass der Index nach dem Rückfall unter 2900 Punkte schnell wieder kletterte, ist aus der klassischen Chartperspektive positiv zu werten.


Chart auf Tagesbasis

 

Update vom 03.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Gegen die Vorgaben aus den USA konnte der EuroStoxx 50 Kursindex ein neues Hoch markieren, was positiv zu werten ist. Zwar bröckelten die Kurse am Mittwoch wieder leicht ab, doch so lange sich der Index über 2900 Punkten halten kann, bleiben Calls haltenswert.

Als Haar in der Suppe erweist sich die Keilformation, die sich aus den Hoch- und Tiefpunkten seit Ende Januar heraus kristallisierte (türkis eingezeichnet). Ein solcher aufwärts gerichteter Keil am Ende einer Aufwärtsbewegung deutet oft auf das Ende der Fahnenstange hin. Mit einem Stopp auf dem Niveau der Unterstützung von 2900 Punkten bleiben Anleger auf der sicheren Seite.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz


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