Eine ausgesprochen lethargische Fortsetzung der Konsolidierung bescherte das Gold in der Vorwoche den Anlegern. Im Wochenvergleich ist ein geringes Minus im Promillebereich zu registrieren.
Der alte Widerstand bei 385 $ (Februarhoch) stellte einen Widerstand dar, ein Rückgang bis zu der seit April gültigen Aufwärtstrendlinie oder gar dem Support bei 368 blieb aber aus. Dies ist positiv zu werten. Im Chartbild zeichnet sich nun für den Zeitraum ab Ende September eine mögliche (fast symmetrische) Dreiecksformation ab, die gestrichelt in blau skizziert ist.
Aktuell befindet sich die Notierung fast genau in der Mitte der Formation.
Neben den bisherigen entscheidenden Marken 368/395 sollten in der kommenden
Woche auch die Dreieckslinien beobachtet werden; ein Ausbruch dürfte
einen ersten Hinweis auf die weitere Marschrichtung geben. Insgesamt bleibt
also nach der jüngsten uneinheitlichen Bewegung eine Richtungsfindung
abzuwarten.

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz