Dow-Analyse vom 20.03.2004

sowie im Anschluß Update vom 24.03.

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart

Schlußkurse seit 1982

In der vergangenen Woche pemdelte der Dow unter stärkeren Schwankungen seitwärts. Im Vergleich zum Vorwochenschluß ergab sich ein Minus von 53,5 Punkten oder 0,5 Prozent.
Im Langfristschaubild nähert sich der Index damit seiner gleitenden 200-Tage-Linie, was neutral zu werten ist. Ein Verkaufsignal ergäbe sich unter mittel- bis langfristigen Gesichtspunkten erst mit dem Fall unter den gleitenden Durchschnitt.

Im mittleren Schaubild (auf Wochenbasis) deutet die Technik hingegen weiter abwärts: Der MACD fiel klar unter seine Signallinie, und auch die 100-Tage-Linie wurde (nun auch auf Schlusskursbasis) nach unten gebrochen.
Ein Kursziel lässt sich aus dieser Konstellation allerdings nicht herleiten. Noch bewegen sich die US-Standardwerte oberhalb der psychologischen Unterstützung von 10.000 Punkten. Massive Chartmarken, die sich in der Vergangenheit als zuverlässige Trendwendepunkte herauskristallisiert hätten, sind nicht in der Nähe.

3-Jahres-Wochencandles

Auf Tagesbasis bietet sich kein klares Bild. In der vergangenen Woche stoppte der Index zwar seine Talfahrt, doch ein Vorstoß bis zum Widerstand bei 10.400 Punkten scheiterte an den Gewinnmitnahmen vom Freitag.

Damit ist die Lage aus technischer Sicht offen. Im positiven Fall gelingt dem Dow ein erneuter Anlauf in Richtung 10.400 Punkte. Der MACD im unteren Schaubild und die eher abwärts gerichtete Tendenz auf mittelfristiger Sicht lassen abbröckelnde Kurse aber nicht ausschließen. Die nächsten Unterstützungen verlaufen bei 10.100 (Vorwochentief) und 10.000 Punkten.

6-Monats-Tagescandles


Update vom 24.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Gleich am Montag traf der Dow eine Entscheidung über die weitere Marschrichtung. Er fiel unter die Tiefpunkte der Vorwoche, konnte sich aber bis zur Wochenmitte im 5-stelligen Kursbereich halten.

Beide Indikatoren im Chart auf Tagesbasis deuten abwärts. Mutige können mittels Puts auf eine noch weiter anhaltende Talfahrt setzen. Die Position sollte ausgestoppt werden, wenn dem Index der Rebreak der Marke von 10100 Punkten gelingt.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz



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