|
Chartbüro Dr. H.-D. Schulz Chartanalysen
+ Wirtschaftsgrafiken |
Home -> Analysen -> Dow Jones
Der
verschmerzbare Abwärtsspielraum ist ausgeschöpft
Dow Jones-Analyse vom 11.11.2012


Der Dow Jones Industrials Average startete zunächst mit Elan in die vergangene
Woche. Doch einmal mehr war im Widerstandsbereich um 13.250 Punkte der Weg
nach oben versperrt, und die Notierung sackte ab. Dieses Mal waren die Verkäufe
heftiger als zuvor, der Dow durchschritt die gesamte Strecke bis zum nächst
tieferen Support bei 12.800 Punkten. Der Vergleich der Freitagsschlusskurse
zeigt ein Minus von 277,8 Punkten - das sind 2,1 Prozent.
Damit ist der aus technischer Sicht "unschädliche" Abwärtsspielraum
ausgeschöpft. So wie an dieser Stelle bereits letzte Woche beschrieben,
sollte der Dow die jetzt im mittelfristigen Schaubild gut sichtbare Unterstützung
nicht auch noch nach unten kreuzen, weil das dadurch entstehende Verkaufsignal
die nächste Anlegerschicht zu Gewinnmitnahmen verleiten dürfte.

Leider sprechen die technischen Indikatoren
aber nicht für eine untere Trendwende: Die MACDs in beiden Zeitebenen
deuten abwärts. Sollte der Dow also spürbar unter 12.800 Punkten
schließen, ändern sich die Vorzeichen aus technischer Sicht: Vorsichtige
Anleger sollten die Positionen im Depot überprüfen und gegebenenfalls
reduzieren; wer es offensiver mag, kann sich auch mit einem Limit unterhalb
von 12.800 Zählern für eine Short-Position positionieren.
Gelingt dem Dow hingegen eine kurzfristige untere Wende auf dem aktuellen
Niveau, wäre das auf Sicht der nächsten 2 Wochen bullish zu werten.
In diesem Fall käme der Bereich bis 13.300 Punkte wieder ins Visier.

Autor: Lutz Mathes