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Nach unten ausgebrochen
Nasdaq-Analyse vom 29.03.2026

Mit
Start der Vorwoche rettete sich der Nasdaq 100 noch über die Marke von
24000 Punkten und konnte sich zunächst auch über dieser behaupten.
Am Donnerstag fiel der Index jedoch auf ein neues Jahrestief, ab dann ging
es rasant abwärts. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse ist ein Rückgang
um 765 Punkte bzw. 3,2 Prozent zu verzeichnen.
Zuletzt fiel die Notierung auf den tiefsten Stand seit Anfang September letzten
Jahres, eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung ist jetzt recht wahrscheinlich.
Eine schwache Unterstützung findet sich bei den Hochpunkten von Ende
2024 und Februar 2025 bei rund 22200 Punkten. Sollte der Abschwung nicht in
diesem Bereich stoppen, droht ein Rückgang bis zu der Unterstützung
bei 20700 Punkten. Ein neues Kaufsignal hingegen ist vorerst in weite Ferne
gerückt.

Im
unteren Chart auf Tagesbasis ist gut ersichtlich, dass der Nasdaq 100 nach
kurzer Gegenwehr nach unten aus der Seitwärtsbewegung ausgebrochen ist.
Dies stellt ein Verkaufsignal dar. Gemäß der klassischen Charttechnik
errechnet sich das Mindestkursziel aus der Höhe der vorherigen Handelsspanne,
angetragen an die Ausbruchstelle. Hieraus ergibt sich ein Ziel unter 22000
Zählern.
Die Abwärtsbewegung bei den US-Technologiewerten beschleunigte sich zuletzt,
und ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Sollte ein kleines Wunder geschehen
und der Nasdaq 100 wieder über 24000 Punkte klettern, könnten die
Bullen noch einmal aufatmen. Weiter spürbar fallende Kurse wären
jedoch keine Überraschung.
Autor: Oliver Schultze